Wer sind wir eigentlich?

Von Marie Provençal und Christoph Donauer

Folge 1 · Über Politik reden wir noch, aber nicht heute. In der allerersten Folge von Kontext und Krawall stellen wir beide uns vor und erzählen, warum wir euch Politik erklären wollen.

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Worum es geht

Bevor es bei Kontext und Krawall um Politik geht, geht es um uns: Marie Provençal und Christoph Donauer. Christoph kommt aus einem Ort an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz und ist zum Studieren nach Baden-Württemberg gezogen. Marie ist in Hohenlohe aufgewachsen und hat in Bamberg Politikwissenschaft studiert. Wir sprechen außerdem über unseren Altersunterschied, warum Christoph meist doni genannt wird und was wir am jeweils anderen mögen.

Ebenfalls in dieser Folge: Guilty Pleasures von Avril Lavigne bis Trash-TV und unsere Erinnerungen daran, wann unser Interesse für Politik begonnen hat. In der zweiten Hälfte wird es dann doch noch politisch. Wir sprechen über prägende Ereignisse der vergangenen Jahre und klären, wem wir ein Kaffee-Date sofort absagen würden.

Kapitel

  • 00:43 – Wer wir sind: Weinstraße, Heilbronn, Bamberg
  • 02:54 – Drei Worte für den jeweils anderen
  • 04:33 – Laufen, Lesen, Festivals: was uns außer Politik interessiert
  • 09:02 – Womit wir gar nicht umgehen können
  • 13:47 – Wann das Interesse an Politik angefangen hat
  • 22:43 – Guilty Pleasures: Avril Lavigne, Horoskope, Trash-TV
  • 37:29 – Was war das prägendste politische Ereignis in letzter Zeit?
  • 54:42 – Was sofort gecancelt gehört – und mit wem wir keinen Kaffee trinken
Automatisches Transkript dieser Folge

00:00 Kontext und Krawall, der Politikpodcast mit Marie und Christoph. Hallo und herzlich willkommen zur ersten richtigen Folge von Kontext und Krawall, in der es jetzt noch gar nicht so richtig um Politik gehen soll, sondern erstmal um uns, wer wir überhaupt sind, welche Kompetenz wir mitbringen und ja, wo wir so herkommen und was uns sonst vielleicht noch interessiert und ausmacht, abgesehen von Politik. Und da würde ich sagen, fangen wir direkt mal an und Doni stellt sich gleich mal als erstes vor.

00:43 Genau. Ich heiß Christoph, ich komme aus einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz nah der Weinstraße. Sehr schön da. Kann ich nur empfehlen. Ich bin jetzt 32 Jahre alt und bin eigentlich als Arbeitsmigrant nach Baden-Württemberg gekommen, nämlich zum Studieren. Nach dem Abi habe ich in Stuttgart crossmedialen Journalismus und Public Relations studiert. Ja, und danach hat es mich zum Volontariat einer regionalen Tageszeitung hier im Raum Heilbronn bewegt und da waren wir bis Dezember Kollegen zusammen als Politikredakteure.

01:17 Genau. Und damit ihr euch nicht wundert, warum ich immer Doni sag, aber Christoph eigentlich Christoph heißt. Christoph heißt Christoph Donauer und sein Spitzname leitet sich deshalb aus seinem Nachnamen ab und ich vergesse auch in regelmäßigen Abständen, dass er eigentlich Christoph heißt und nicht Doni. Genau. Also das nur zur Klarstellung. Genau. Mein Kürzel Don. Genau. Und dann noch halt mit dem I. Genau. Dann mache ich mal weiter. Ich bin Marie Provençal und ich bin auch Migrant, so wie Doni. Nur im weiteren Sinn. Nein, mein Name kommt aus Frankreich und genau bin halb Deutsch und halb Französin.

01:55 Komm aus dem Raum Heilbronn. Musste also nicht nach Baden-Württemberg migrieren, sondern bin hier aufgewachsen und groß geworden und habe dann nach meinem Abi Politikwissenschaft in Bamberg studiert und wusste eigentlich im Studium auch immer noch nicht so richtig, was ich eigentlich damit machen möchte. Ich fand es halt einfach spannend und dann hat es mich genauso wie Doni nur ein paar Jahre später aufgrund des Volontariats auch zu der selben regionalen Tageszeitung verschlagen und da habe ich bis Ende des Jahres 2025 als Politikredakteurin gearbeitet und jetzt bin ich im weiteren Sinn im Bereich Kommunikation tätig. Und damit ihr uns besser kennenlernt als diese paar Sätze, die wir euch jetzt gerade schon mitgegeben haben, haben wir Fragen vorbereitet. Ein paar oder ein paar mehr persönlichere Fragen und auch ein paar Fragen, die dann schon was mit Politik zu tun haben, weil darum soll es ja hier gehen. Und dann würde ich sagen, fangen wir direkt mal an.

02:54 Genau. Die erste Frage ist ja, wie würdest du den anderen, also wir beide uns gegenseitig in drei Worten beschreiben? Und ich glaube, dann darf ich loslegen oder unbedingt. Ich habe mir die Worte ausgesucht für dich energiegeladen. Ich meine, das liegt auf der Hand. Du bist ständig am laufen und rumrennen. Dann witzig. Ich glaube, das ist auch der wichtigste Grund für unseren Podcast. Und natürlich als drittes Wort offenherzig, weil ich denke, so kann man dich ganz gut beschreiben als Mensch, der immer auf andere Menschen zugeht und ja auch sehr freundlich mit den Menschen ins Gespräch kommt. Ja. Und eigentlich überall Anschluss findet, würde ich sagen.

03:31 Das ist so nett von dir. Mein Gott, weiß gar nicht, wie ich mit Komplimenten umgehen soll. Nein. Dann mache ich mal weiter und geb fast genauso zurück. Ich habe mir aufgeschrieben groß bzw. sehr offenherzig, weil ich wirklich niemand kenne, der so unvoreingenommen und wertfrei auf andere Menschen zugeht und den ja so völlig offen begegnet. Also, das finde ich eine ganz tolle und bewundernswerte Eigenschaft und außerdem bist du auch du bist auch sehr lustig.

04:03 Das musste ich mir natürlich auch drauf schreiben. Ich finde dich nämlich auch sehr lustig. Bingo und ist ein Match. Und du bist auch sehr zuverlässig. Also ich kann das als im privaten als auch im beruflichen oder kollegialen Umfeld sagen. Ich finde, man kann sich wirklich immer auf dich verlassen und das finde ich ganz arg toll und das ist ganz arg viel wert, finde ich. Ich würde sagen, ich hoffe, du hörst zu, Mama.

04:33 Sehr schön. Die nächste Frage lautet: Was interessiert dich denn sonst im Leben noch außer Politik? Nichts. Nein, ich habe auch nichts aufgeschrieben. Also, ich kann jetzt leider nicht mit total mit total revolutionären Hobbys oder so glänzen. Ich würde sagen, neben Politik ist Sport ein ganz großer Bestandteil in meinem Leben. Ich laufe ganz viel am liebsten oder hauptsächlich Halbmarathon, das ist meine Lieblingsdistanz. Eines Tages wird es noch der Marathon werden und ja, ist auch meine Lieblingsdistanz.

05:05 Drunter geht nichts, oder? Peinlich dann. Ach ist echt so. Genau. Also deshalb laufen wir auch immer ganz viel zusammen, weil eines Tages. Genau. Don ist auch nicht zum Firmenlauf zu bewegen, der eigentlich eigentlich machbar wäre, aber er glaubt es uns nicht oder hat es uns nicht geglaubt. Und dann gehe ich auch noch ins Fitnessstudio. Ich fahre natürlich auch Rennrad, so wie sich das für eine gute Quarterlife Crisis gehört. Ja. M genau. Ich habe mein Alter vorhin nicht gesagt, das füge ich einfach jetzt hier random noch an. Ich bin 27 Jahre alt und neben Sport habe ich mir halt noch aufgeschrieben, dass ich gerne lese. Ist auch ein bisschen langweilig, aber ich lese wirklich gern.

05:45 Was liest du denn gerne? Ich lese gern war ich jetzt nicht vorbereitet. Das beste Buch. Das beste Buch. Ja, okay. Das ist sehr strittig und ist auch nicht gut gealtert. Es gibt ganz viel Kritik daran, aber eines meiner Lieblingsbücher, wenn man jetzt nach den Klassikern geht, ist Emilia Galotti. Dann auch noch auch ein Roman von einem Literatur Nobelpreisträger ein Japaner, ich habe den Name leider vergessen.

06:17 Alles was wir geben mussten, sollte jeder mal gelesen haben. Das ist ein unglaublich berührendes Buch. Und von Gabriel García Márquez 100 Jahre Einsamkeit. Finde ich, sollte man auch gelesen haben. Okay, schön. Also, ich kann mir auf jeden Fall schon mal Notizen hier machen. Sehe ich genau. Aber vor lauter Notizen darfst du nicht vergessen, die Frage zu beantworten. Interessiert dich noch irgendwas? Ich dachte schon, ich komme drum rum. Nein, also bei mir steht an Stelle 1 auf jeden Fall das Reisen, weil ich eigentlich jede Gelegenheit, die sich bietet wo überall wo mehrere Tage zusammenliegen zu reisen. Da muss ich direkt ganz kurz, da muss ich dich leider direkt kurz unterbrechen, weil ich das ausdrücklich bestätigen möchte. Wer einmal mit Doni zusammengearbeitet hat, weiß, er ist quasi immer im Urlaub und wenn er im Urlaub ist, dann ist er auch immer weg und irgendwas. Ja, das ist echt, das ist krass.

07:10 Ja, sehr schön. Und ich meine, das passiert nicht natürlich nicht zum Selbstzweck, man hat ja auch Ziele. Also eins meiner großen Ziele ist ja z.B. erstmal in alle Bundesländer zu reisen, in die Hauptstädte aller Bundesländer. Und man glaubt kaum, auch mit 32 Jahren habe ich das noch nicht geschafft. Dann ist das zweite Ziel, alle europäischen Länder bzw. Hauptstädte besucht zu haben. Auch das habe ich noch nicht geschafft. Also, da habe ich noch einiges vor mir und natürlich bin ich auch gerne außerhalb den europäischen Grenzen und war schon in den USA und in Südkorea. Hat mich auch sehr beeindruckt und ich sage mal so an Fernreisezielen mangelt’s auf jeden Fall auch nicht.

07:49 Und zweites großes Hobby von mir, wenn man es überhaupt Hobby nennen kann, aber ist Festivals. Es gibt zwar nur zwei Festivals, auf die ich jedes Jahr gehe, nämlich natürlich das Southside und Rock im Hinterland. Kleine Werbung an der Stelle, aber das ist auf jeden Fall die Zeit, auf die ich mich riesig jedes Jahr freue und diese paar Tage kommen einem auf jeden Fall immer vor, wie ja, wie nach Hause kommen, wie es ist. Es ist mit Freunden immer so, es ist mit meinen Freunden dann immer so. Wie als wäre gar keine Zeit vergangen. Also, das ist schon das große Event des Jahres immer und ja, die Konzerte sind natürlich auch nicht schlecht, also da freue ich mich immer sehr und ansonsten gehe ich halt auch einfach unfassbar gerne ins Restaurant. Also ich meine RIP aufgrund der ganzen Preissteigerung in den letzten Jahren, aber ja, da habe ich auf jeden Fall auch ja sehr viele Restaurants noch auf meiner ganzen Liste. Ich probiere da gerne Sachen aus, natürlich mit meiner Frau. Ja, cool. Also wegen Festivals will ich dann mal noch kurz anfügen. Ich habe dann auch doch noch ein Hobby. Aperol trinken ist auch mein Hobby mit meinen Freundinnen.

09:02 Also ja, das würde ich auf jeden Fall als Hobby bezeichnen, weil ja oder als Alkoholproblem. Ja, eins von beid muss jeder entscheiden. Genau. Muss jeder selber wissen. Genau. Dann würde ich mal gerne von dir wissen, womit kannst du denn gar nicht umgehen? Also, da habe ich zwei Hauptdinge und zwar in dieser Reihenfolge. Also zum ersten Prinzipienreiterei, Dinge, die eigentlich gehen sollen, aber dann nicht gehen, weil man es schon immer so gemacht hat oder weil irgendwelche obskuren Verfahren dazwischen liegen. Das kann ich gar nicht leiden und da werde ich dann auch mal gerne ungemütlich. Und das zweite ist einfach Fußballtalk. Also, ich weiß gar nicht, wie wie oft ich schon von Menschen gefragt wurde, ja, was ist dein Lieblingsverein? Und selbst wenn du dann sagst, du hast kein heißt ja, kommst ja aus der Region Kaiserslautern, dann muss es ja der FCK sein. Und du nee, ich so nee, Fritz Walter kenne ich wohl noch, aber das war’s dann auch. Also ja, das wird immer sehr auf jeden Fall damit assoziiert, ein Mann zu sein, der muss auch Fußball interessiert sein und ich stehe dann am meistens ir sehr sehr sehr ahnungslos.

10:11 Ja, man im Sportressort hast du auch nicht geglänzt, habe ich mal gehört. Nee, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Wie ist denn bei dir? Womit kannst du gar nicht umgehen? Also, ich habe auch zwei Sachen aufgeschrieben. Zum einen mal Unpünktlichkeit. Ich hasse es, wenn Leute unpünktlich sind, kann ich gar nicht leiden. Weil also wenn wir uns um 14 Uhr verabredet haben und du bist halt erst um 14:30 Uhr da, dann denke ich mir so, ja, dann hätten wir auch 14:30 Uhr ausmachen können. Also ich fin es total respektlos. Ich finde, es geht einfach gar nicht so man hat nicht unendlich viel Zeit. Natürlich, also ich komme auch mal zu spät und wenn es da gut gute Gründe für gibt, dann darf man natürlich auch mal zu spät sein. Aber so grundsätzlich macht mich Unpünktlichkeit richtig richtig sauer und dann Ineffizienz. Also ich find es ganz schlimm, wenn Sachen offensichtlich völlig ineffizient passieren und viel zu langsam. Da kriege ich wirklich, da kriege ich die absolute Krise und denk, das kann, also das kann doch jetzt nicht wahr sein. Das macht mich richtig ja, es macht mich schon wütend, muss ich sagen.

11:13 Ja, verständlich. Und genau, das sind zwei Sachen, die kann ich echt nicht gut leiden. Okay, dann machen wir mal weiter. Was würdest du sagen, nervt denn andere so richtig arg an dir? Ja, das ist eine gute Frage. Natürlich nichts. Das habe ich mich auch gefragt, aber dann dachte ich irgendwann, gell, das ist schön. Dann habe ich aber gedacht, na ja, das soll muss ich ja auch mal muss ich ja auch an andere weitergeben, weil vielleicht weiß ich ja gar nicht so genau, was das ist. Also habe ich die Frage mal an meine Freundin und meine Familie gegeben. Es kam gar nicht so viel bei raus, was irgendwie auch gut ist, dass nicht den nicht direkt 30 Sachen eingefallen sind, die mega nervig sind. Aber also meine Familie hat gesagt, dass richtig nerven kann, dass ich nicht locker lassen kann oder dass ich nicht mal was ruhen lassen kann und das stimmt. Also sei es irgendwelche Probleme, Sorgen, ich muss immer alles sofort regeln. Das kann natürlich auch eine gute Eigenschaft sein. Also ich würde sagen, ich fresse nichts in mich rein. Das ist ja eigentlich auch gut, aber ja, einfach mal so dann auch ein bisschen Distanz zu Sachen zu bekommen oder mal so Ruhe reinkommen zu lassen, das kann ich sehr schlecht und das kann natürlich für mein Umfeld dann nervig sein, wenn man 3 Millionen mal darüber sprechen muss in sehr kurzer Zeit.

12:25 Und eine Freundin hat dann auch zu mir gesagt, das fand ich sehr lustig, dass total nervt, dass ich so eine Frostbeule bin, weil das dazu führt, dass ich zu manchen Events dann gar nicht erst mitgehe, wenn ich merke, das ist zu kalt. Und wenn ich es dann doch mache, dass ich dann halt manchmal, also ich sag dann auch nichts mehr und ich kann dann einfach, ist mir dann einfach zu viel irgendwie. Ich kann dann nicht mehr funktionieren, mein Gehirn frit dann ein und ich gehe dann auch einfach, ich sag dann, ich gehe jetzt tschüss. Okay. Und dann muss ich dann bin ich einfach weg. Genau. Und eine andere Freundin hat dann noch gesagt, total nervt, dass man ständig anhalten muss mit mir, wenn man den Urlaub fährt, weil ich immer aufs Klo muss.

13:03 Das geht auf Dauer natürlich aufs Geld. Genau. Ja, aber was was will man machen? Das ja. Und was nervt andere an dir? Kommt bestimmt auch einiges zusammen. Ja, ich habe da jetzt tatsächlich keine investigative Recherche betrieben wie du, aber ich bin da glaube ich auch ganz ganz gut im Bilde, würde ich sagen. Also, was man immer mal wieder hört war, dass ich schon den Hang habe, auch Dinge, die mir nicht passen anzusprechen, also meckern. Das das wenn mir was nicht passt, dann spreche ich das auch aus, sage ich mal, und bin auch manchmal so ein bisschen ja, aufbrausend, sage ich mal. Also, fahr dann aus der Haut. Passiert. Ja, tut mir dann natürlich auch immer leid und muss ich mich danach dann immer entschuldigen. Passiert schon mal.

13:47 Ja, aber ist so. Und wenn man weiß, dass da der Triggerpunkt ist, dann lernt man damit auch umzugehen. Also, das ist doch die Hauptsache, dass irgendein Lerneffekt einsetzt. Genau, würde ich auch sagen. Ja, apropos Lerneffekt, warst du in der Grundschule schon ein Politiknerd? M, also da muss ich vielleicht ein bisschen ausholen, wenn ich darf. Also Politiknerd vielleicht nicht, aber ich würde schon sagen, dass seit meiner frühen Kindheit es Sachen gab, die mich unbewusst, glaube ich, schon geprägt haben. Also zum einen würde ich sagen, dass ich in einem sehr politisierten Haushalt aufgewachsen bin. Also da wurde immer viel diskutiert und viel fundiert, gestritten. Also das da kam ich irgendwie gar nicht umhin. Und es gibt halt so zwei Ereignisse, da war ich noch ganz klein, an die ich mich so genau erinnern kann, natürlich ohne so richtigen Kontext. Und zwar einmal 2001, da war ich drei, Wahnsinn, da war nämlich 9/11 und ich weiß noch ganz genau, wie ich vor dem Fernseher saß und wie diese Türme eingestürzt sind und wie ich das den ganzen Tag in den Nachrichten gesehen habe.

14:52 Mhm. Und in der Folge von 9/11 gab es den Irakkrieg, weshalb in Nachrichten und der Berichterstattung Irak und Bagdad, also diese zwei Wörter ganz präsent waren. Und für mich war das so, das hat sich in so in meinem Gehirn eingebrannt. Was ich schon irgendwie krass finde, weil ich da wirklich noch sehr klein war. Spannend. Ja. Und dann noch als ich dann das Reifealter von 6 Jahren erreicht hatte und Angela Merkel Bundeskanzlerin wurde, genau. Kann ich mich sehr genau daran erinnern, wie ich auch mit einen Eltern im Wohnzimmer saß und diese Elefantenrunde nach der Wahl gesehen habe. Natürlich habe ich es noch nicht so richtig verstanden. Für mich war das halt so, dass dann alter oder älterer sehr schlecht gelaunter Mann sah, der wahnsinnig unhöflich zu der Frau war, die da mit dabei saß, nämlich Gerhard Schröder zu Angela Merkel und daran kann ich mich auch sehr präsent erinnern und ja, dann kann ich mich auch erinnern, dass ich auch schon, als ich klein war immer Politik Talkshows irgendwie ich habe halt einfach immer mitgeguckt. Ja. Und dann hat sich das so entwickelt und ja, dann hat sich halt irgendwann rausgestellt, dass so viel andere Begabungen auch gar nicht vorliegen und dann und dann hast du g musste ich damit arbeiten.

16:09 Für Politik reicht’s. Genau. Habe ich gedacht, na gut, dafür reicht’s. Und bei dir? Verstehe. Okay. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Politiknerd schon in der Grundschule war, aber ich erinnere mich noch an ein Erlebnis zumindest, was ganz interessant war. Wir sollten mal auf einer leeren Deutschlandkarte die Bundesländer einzeichnen und ich erinnere mich noch gut bei Rheinland-Pfalz und im Saarland, das habe ich wohl noch irgendwie hinbekommen, aber danach hört es komplett auf und es war einfach so ein seltsames Erlebnis, diese imaginären Grenzen, die wir da eingezogen haben.

16:43 Ich meine, ich war nicht der einzige, der da komplett falsch lag, mal damit zu vergleichen, wie es wirklich aussieht und ich meine, wir sprechen hier über das eigene Land, in dem man lebt. Ja. Das fand ich dann schon spannend und ich da gab’s auf jeden Fall von bei mir damals auf jeden Fall schon das Bedürfnis, da auf jeden Fall mehr zu lernen und das hat sich dann richtig weiterentwickelt in der weiterführenden Schule. Im bei uns ist das Gesellschaftskunde, ich weiß nicht, oder Gemeinschaftskunde. Bei uns auch. Okay. Genau. Und da hatte ich einen Lehrer, der da wirklich sehr dahinter war, uns das einzubläuen, was im Nationalsozialismus passiert ist.

17:19 Also, wir haben da wirklich viel drüber gelernt, viel gelesen, das war auf Klassenfahrten immer Thema. Und da erinnere ich mich auch noch an einen Moment, als es darum ging, ja, willkürliche Verhaftung und eine meiner Klassenkameradin hat gefragt, was ist Willkür? Und dieser Lehrer hat einfach nur gesagt, du gehst jetzt raus. Und alle so: „Has, warum?“ Und sie er so: „Raus, raus mit dir.“ Und sie verlässt völlig perplex den Raum. Und als sie die Tür schließt, sagt er, das war Willkür.

17:54 Und das hat sie bestimmt nicht mehr vergessen. Genau, das hat sie sie musste es dann noch erklärt bekommen, aber alle anderen haben es zumindest nicht mehr vergessen. Also ja, das waren einfach so spannende Momente, an die ich mich noch gut erinnere, wo man einfach gemerkt hat, so, hey, das war da wurde dann die Geschichte, aber auch Politik einfach sehr erlebbar. Und es hat sich dann natürlich fortgesetzt, ich hatte Sozialkunde Leistungskurs mit meinem Stammkurslehrer, der aus der ehemaligen DDR kam, mit der ich bisher natürlich als im Westen geborenes Kind gar keine Berührung hatte und der hat uns ja dann auch das dieses Zeitalter eben einfach näher gebracht.

18:32 sowohl die guten Seiten an die er natürlich auch gute Erinnerung hatte, als auch die schlechten und ich denke, da habe ich einfach sehr viel von ihm gelernt und ja eigentlich das Interesse an Politik ist da gewachsen und seitdem nur größer geworden. Jetzt hast du schon über die Schule oder über deine Schulzeit gesprochen. Da konntest du dann natürlich bestimmt ungebrochen glänzen, aber vielleicht war das nicht überall so. Wo hast du denn in der Schule so richtig versagt? Leider gibt’s da auch mehrere Antworten, nämlich Mathe, Physik und Chemie. Also, das waren wirklich die Fächer in denen gar nichts ging. Biologie auch, aber das konnte ich Gott sei Dank abwählen. Vielleicht die beste Beweisführung dazu, als ich war in Mathe im mündlichen Abi und als ich einen meiner Lösungswege präsentiert habe, hat einer der Prüfer einfach nur angefangen so leise in sich reinzulachen und ja, ab dem Moment habe ich gedacht, gut, passt entsprechend. Ich glaube, ich habe es kurz über dem über dem Bestehen habe ich habe ich es gebracht. Ja, immerhin das alles fasziert.

19:37 Ja, wie war das bei dir? Ja, eigentlich kann ich mich nur anschließen ganz genauso. Mathe, Physik und Chemie sind ja auch irgendwie so Klassiker. Mathe ging eigentlich noch, würde ich sagen. Also, da habe ich mich echt richtig reingehängt und da hat’s dann auch was gebracht. So bis kurz vor dem Abi, da wurd es dann irgendwie, also dann ging es plötzlich auch irgendwie gar nicht mehr. Das war dann noch okay. Aber Physik und Chemie ging wirklich überhaupt gar nicht. Das hat auch zu Verzweiflung bei den Lehrern geführt, aber auch echt zu, also da muss ich schon auch sagen, wurde auch echt nicht so viel zu beigetragen, dass es besser wurde. Also echt alle Klassiker mit so ständig aufrufen vor an die Tafel und so weiter. Und da frage ich mich dann im Nachhinein auch schon, wie komisch als erwachsene Person, wo du ganz genau weißt, ja, die weiß es jetzt nicht oder die kann damit, also die wird da jetzt einfach völlig was sagen, das immer wieder zu wiederholen. Also das ist einfach, das ist voll böse einfach.

20:31 Ja. Ja. Aber würdest du sagen, falls unsere Mathe und Chemielehrer zuhören, weil die haben uns ja immer erzählt, ihr braucht das alles im späteren Leben. Ja. Ja. Integralrechnung, das begegnet ihr jeden Tag. Mhm. Würden wir rückblickend sagen, es ist so. Also wirklich gar nicht. Es gibt also wirklich null. Das einzige, wo man es dann halt schon noch braucht, ist im Studium so Statistik. Also Statistik, da muss man ja dann schon irgendwie durch. So ganz drum rum kommt man da dann nicht, aber abgesehen davon Dreisatz, es gab mal irgendwas, wo ich ein Dreisatz gebraucht habe, dann dachte, Gottes Willen, wie geht das jetzt noch mal? Aber das kriegt man dann schon auch irgendwie hin. Aber tatsächlich ist mein Leben hat sich nicht an Vektorrechnungen entschieden und deins?

21:19 Nee, also, also meins überhaupt nicht und der absolute Klassiker, dass man ja nicht immer einen Taschenrechner dabei hat, der hat sich aber wohl sowas von erledigt. Ist wirklich großer Bullshit. Genau. Ach, das war noch Zeiten. Das Internet ist für uns alle Neuland, würde ich sagen. Auf jeden Fall. An der nächsten Frage würde ich sagen, zeigt sich schon ganz gut unser kleiner, aber doch merkbarer Unterschied, denn du hast die Frage aufgeschrieben, hast du ein Guilty Pleasure? Ja, und da muss ich doch direkt erstmal googeln, was genau noch mal ein Guilty Pleasure jetzt war.

21:54 Da muss ich jetzt sehr lachen. Das hast du mir nicht gesagt. Du hättest, es hätte die Möglichkeit gegeben, dass du mich fragst. Ja. Ja. Ja, genau. Warte zu peinlich. M Ja. Ja. Gut. Also, genau. Wir haben 5 Jahre Altersunterschied. Die sind anscheinend sehr entscheidend. Ich bin Generation Z, du nicht. Nein, ich bin auch noch dazwischen. Okay, aber hast du es dann rausgefunden? Ich hab es rausgefunden und es ist offenbar etwas, was man ja im Heimlichen gerne tut, was andere vielleicht etwas peinlich finden. So war, glaube ich, die Definition, die mir zu rausgeworfen wurde. Das fand ich dann erstmal so lustig, dass ich darüber herzlich gelacht habe und aber auch erstmal überlegen musste. Ja, das Aber ich glaube, ich habe was gefunden. Oder willst du lieber anfangen?

22:43 Nee, fang du gerne an. Okay, also was auf jeden Fall immer für Verwunderung sorgt, ist ich bin ein Riesenfan von Avril Lavigne. Ja, also seit seit Let Go und ja, jetzt kommen natürlich alle immer mit Sk8er Boi, aber es gibt natürlich noch viel bessere Songs von Avril Lavigne und auch einiges mehr an Musik. Hör mal rein. Gute Frau hat auch jahrelang sehr mit, ich glaube, es war Borreliose gekämpft und war da wirklich ziemlich krank und ist deswegen aus der Öffentlichkeit verschwunden. Es haben sich irre Verschwörungsmythen gebildet, ob sie längst tot ist, sie war nicht tot. Es ist mit „Head Above Water“ ein toller Song erschienen über diese Zeit, auch ein sehr berührender Song und ich hatte auf dem besagten Southside das große Glück, sie letztes Jahr live zu sehen, das erste Mal. Fand es absolut Hammer.

23:31 Ja, große Empfehlung an der Stelle. Auf jeden Fall bastel ich gern Memes. Das hat sich schon in der Schule gezeigt. Damals noch schön mit Paint zusammengedrechselt. Im Studium ging es dann weiter. Wir hatten eine Facebook-Gruppe und die Memes über irgendwelche Professoren kamen von mir und auf der Arbeit ja doch das eine oder andere passende Meme bastel ich bis heute gerne. Ich würde es als Guilty Pleasure bezeichnen. Doch schon. Und was ich natürlich auch sehr gerne mache, überhaupt nicht peinlich, finde ich, aber kommt immer drauf an. Ist auf jeden Fall für manche überraschend und wirft Fragen auf ja zocken, also einfach ich spiele gern Ego-Shooter, baller alles mögliche ab, fahre auch mal ein Rennspiel. Ich mag den Microsoft Flight Simulator, flieg da mit einer Boeing 747, habe ich mal probiert, wie man so die Landeplätze hier in der Region Heilbronn ansteuern kann. Die Antwort lautet leider gar nicht. Also, da muss es dann wohl doch ein anderer Flughafen sein. Also ja.

24:30 Okay, das war jetzt teilweise richtig unexpected. Vor allem das mit Ervin habe ich nicht kommen, habe ich nicht kommen sehen. Die Guilty Pleasures eben. Ja, genau. Und ja, dafür kennst du meine glaube ich dann doch ein bisschen zu, aber kurz will ich noch was zu deinem ich baller auch gerne mal alles mögliche ab sagen. Es passt gar nicht zu deiner Persönlichkeit zu null. Also, aber voll gut. Ich meine, das führt wahrscheinlich auch zur Ausgeglichenheit. Also meine Guilty Pleasure würde ich auf jeden Fall sagen, sind Sternzeichen. Genau, das ist nicht so unbekannt, sondern eigentlich, also ist jetzt nicht so heimlich, sondern das wissen die meisten auch, aber Guilty Pleasure, weil es ist schon so, ich kann mich schon richtig gut reinsteigern und da werden Personen schon auch gerne mal nach den Sternzeichen und so weiter abbewertet, nicht abgewertet, abgewertet vielleicht auch mal. Aber letztendlich ist mir dann schon irgendwie wichtig deutlich zu machen. Na ja, also das meine ich jetzt alles nicht so ernst. Das ist halt so mein Hobby und passend zu Sternzeichen ist auch super praktisch alles, was mit dem Mond, mit Planeten, mit den verschiedenen Häusern und so weiter zu tun hat, weil das Gute ist, es ist egal, welches Problem du im Leben hast, wenn es dir gerade irgendwas läuft nicht gut, dir geht’s nicht gut, körperlich, psychisch irgendwas, du wirst die Erklärung im Mond finden, weil irgendwas ist immer irgendein Planet steht immer schief schief zu deinem Sternzeichen, schief zu deinem Geburtszeitpunkt irgendwas. Was? Und dann kannst du sagen, ach ist ja klar, daran liegt’s, ich kann nichts ändern.

26:00 Natürlich. So. Jetzt wo ich drüber nachdenke, habe ich heute noch nicht so gut geschlafen. Wahrscheinlich stand der Jupiter ungünstig zum Merkur oder so. Das könnte auf jeden Fall gut sein. Also ich empfehle da auch so ja seriöse Seiten wie meinhoroskop.de, brigitte.de oder so. Also, da findet ihr gute Infos dazu. Ja, dann auch sowas wie räuchern, ausräuchern, die Wohnung ausräuchern. Es waren jetzt erst Raunächte und aus unerklärlichen Gründen habe ich es nicht geschafft, die Wohnung auszuräuchern. Jetzt bin ich ins Jahr gestartet, ohne die Wohnung auszuräuchern. Puh.

26:32 Ja, das würde dich vielleicht noch einholen. Genau, das befürchte ich auch. Vielleicht kann ich auch deshalb nicht so gut schlafen, aber Ja, und dann was auch noch ein Guilty Pleasure ist, aber nicht so extrem würde ich sagen, ist schon so ein bisschen Trash TV. Also jetzt nicht so extrem, weil ich auch Freundinnen habe, die wirklich so viel tiefer im Game drin sind, wie ich gar nicht wusste, dass man da drin sein kann. Es gibt ja auch wirklich 50.000 Formate gerade auf RTL Plus und so. Aber ja, genau. Da habe ich mal versucht einzusteigen, aber das war mir dann auch zeitlich einfach zu viel. Da weiß ich gar nicht, wann ich das alles machen soll. Bin ich gar nicht mehr hinterhergekommen, aber vier Staffeln Love Island muss man erstmal nachholen.

27:13 Genau. Meine Mitbewohnerin und ich, wir hatten dann, als wir eingestiegen sind, gedacht, na ja, ist ja clever, wenn wir ein Format ganz durchgucken, dann haben wir alle Staffeln Temptation Island geguckt und das war einfach auch zu viel. Also danach hatte ich dann auch genug und dachte so, also das kann ich mir jetzt auch irgendwann nicht mehr geben. Also man sollte das dosiert machen, damit man die Freude dran behält, würde ich sagen. Dann haben wir als nächste Frage auf dem Zettel: „Würdest du gerne auswandern wollen und falls ja, wohin soll es gehen?“ Ja, da muss ich erstmal drüber nachdenken. Tatsächlich will ich gar nicht unbedingt auswandern.

27:47 Ich lebe, also ich rege mich natürlich auch gerne über viel auf, aber ich lebe tatsächlich gerne in Deutschland. Ich finde es eigentlich voll nett hier. Ich finde vor allem Süddeutschland voll nett. Also, ich wohne hier schon echt richtig gerne und ich hänge auch echt an meinem Zuhause und ich glaube, wenn ich auswandern wollen würde, dann wahrscheinlich aber es dann auch irgendwie nur so halb auswandern, dann nach Südfrankreich, weil also meine Familie kommt aus Südfrankreich und ich habe da einfach eine ganz starke Bindung zu und auch manchmal so ein absurdes Heimweggefühl, was doof ist, weil ich ja noch nie da gelebt habe.

28:19 Aber da frage ich mich ganz oft, wie es für mich, wie es denn so wäre, da zu leben und ob mich das vielleicht ja ganz arg glücklich machen würde oder auch nicht. Und verstehe. Okay. Ja, spannend Südfrankreich. So Muscheln und Fritten kriegst du hier nicht so wirklich, ne? Ja, aber das ist jetzt auch wirklich nicht das Essen, was die Provence ausmacht. Das hat man jetzt biss Ja, gut. Die Bouillabaisse ist auch schwierig zu kriegen, muss man auch sagen. Ja, das ist dann auch wieder weiter im Aut Richtung. Ich sehe schon, ich sehe schon. Ja, ja, ja, ja. Also, wenn wenn ich die Möglichkeit hätte und auch quasi nichts zu beachten hätte auswandern zu können, dann würde ich wahrscheinlich nach Dänemark auswandern. Ja, tatsächlich, weil ich habe da mein Auslandssemester gemacht und es war einfach eine so prägende Zeit, weil dieses Land ist einfach was ganz besonderes. Die Menschen sind sehr, sehr nett, sehr aufgeschlossen. Man merkt einfach, es ist ein kleines Land. Man ist auch in auf dänisch sofort per Du. Außer mit der Königsfamilie. Ganz wichtige Hinweis. Gut, die triffst du ja jetzt nicht so oft, aber falls es mal sein sollte im Supermarkt an der Kasse, wo kan dann muss man das sie verwenden. Ganz genau. Schönes Land, alle fahren gerne Fahrrad und man ist glaube ich nie mehr als 50 km vom Meer entfernt, auch wenn das Wetter nicht immer dementsprechend ist, aber ja, das könnte ich mir glaube ich gut vorstellen und ganz so wirklich ausfahren ist es ja dann auch nicht, wenn Deutschland noch in nächster Nähe ist.

29:46 Okay, also für denen ist nicht das Wichtigste, Parkhäuser zu retten, wenn sie lieber Rad fahren. Nee, tatsächlich nicht. Cool. Die bauen echt gerne Radwege und auch schöne Radwege. Ja. H revolutionäres Konzept. Revolutionäres Konzept. Andere Länder könnten da noch was von lernen, aber wir Es gibt immer viele Punkte, wo wir hier schon abdriften könnten, aber das machen wir jetzt natürlich noch nicht. Wenn du es dir aussuchen könntest und du hättest einen Städtetrip, einen Strandurlaub oder wandern in den Bergen zur Verfügung, was würdest du wählen?

30:18 Mhm. Also 100% Städtetrip natürlich, weil ja allein schon die die Liste der europäischen Städte muss vervollständigt werden. Strandurlaub schön, ein paar Tage schön, aber da langweile ich mich dann meistens, weil den ganzen Tag am Strand liegen ist jetzt nicht so meins. Und Berge, ja, da genügt mir eigentlich die Aussicht von oben, aber da gibt’s ja dann Gott sei Dank meistens auch Salen. Wie ist bei dir? Also ist natürlich irgendwie eine gemeine Frage, weil ist natürlich alles irgendwie nett, aber ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich auf jeden Fall wandern in den Bergen wählen, weil wenn man jetzt mal von Skifahren absieht, gibt’s wenig, was mich so beruhigt und so runterbringt.

30:58 Ich finde das einfach ganz toll, ja, ja, eigentlich den ganzen Tag durch die Gegend zu laufen. Das hört sich jetzt natürlich, wenn man so sagt, bisschen doof an, aber das ist einfach ja, ist einfach toll. Am allerbesten ist es, wenn man dann auch nicht am selben Tag wieder runterwandern muss, sondern auf der Hütte oben schläft und dann morgens aufwacht und dann scheint die Sonne so über den Berg und dann sind da Kühe und dann ist da einfach Ruhe und ja, das ist einfach das ist einfach toll. Aber ich bin natürlich auch gerne am Meer und liege aber auch nicht so gerne nur am Strand rum, weil da bin ist mir auch wirklich extrem schnell langweilig. Also das kann ich mal kurz machen, aber dann nicht mehr. Aber Städtetrip ist natürlich auch nett.

31:40 Ja. Ja. Mein Gott. Am Ende kann man alles mal machen. Ja, genau. Man muss ja auch mal was angucken. Okay, dann habe ich haben wir auf dem Zettel noch stehen, welche Eigenschaft von früher hast du abgelegt? Da muss ich voll lang drüber nachdenken. Ist dir schnell was eingefallen? M ja. Okay. Na gut. Mir nicht. Ich glaube, dass ich mittlerweile das, na ja, das habe ich nicht so richtig abgelegt, aber ich bin darin besser geworden. Ich kann besser streiten und ich bin nicht mehr so gemein. Dann ist eine sehr schlechte Eigenschaft, aber ich glaube, dass ich schon sagen würde, dass ich früher wenn jetzt eigentlich streite ich mich eh super selten, aber wenn ich dann richtig gemein meinem Gegenüber werden kann und auch richtig so verletzend und das ist nicht gut. Also, man sollte einfach nett sein und das würd so bin ich gar nicht mehr das so würde ich mich gar nicht mehr verhalten, weil das einfach oh, das fin ich ganz schrecklich. Nee, also wenn ich das so zurückdenke, denke ich auch, also da hätte ich mich nicht so verhalten sollen.

32:43 Verstehe. Okay. Ja, mir ist wie gesagt recht schnell was eingefallen und zwar ja, achte nicht so sehr darauf, was andere von dir halten. Also, das war früher schon was, wo ich sehr sehr darauf bedacht war, mir immer Gedanken gemacht haben, so: „Oh, wie kommt das jetzt an und was denken die, wenn ich das mache und oh, wie war das jetzt?“ Und natürlich auch so dieses Zugehörigkeitsgefühl. Ja, und irgendwann kommt man zum Schluss, Mensch, ist egal. Ist eigentlich egal, ne? Ja, ist wirklich so egal. Und der der allergrößte Witz daran ist ja, dass viele Leute sich ja gar nichts denken.

33:20 Also ganz oft macht man sich ja Gedanken, was wie angekommen ist und die anderen haben sich einfach gar nichts gedacht oder fanden es total toll, also ja, was was ich ablegen musste. Und auch eine zweite Sache, die damit vielleicht ein bisschen einhergeht, dieses Leuten nicht mehr hinterher zu rennen. Früher habe ich oft das Problem gehabt, dass ich teilweise mehr in Freundschaften investiert habe als andere und erst erkennen musste, dass da nicht so wirklich was zurückkam und vielleicht auch kein Interesse besteht, was ja auch völlig okay ist, aber das muss man einfach verstehen und dann sagen, gut ich investiere das, was der andere investiert oder andere können ja auch mal mehr investieren. Ja, dies ist einfach mit sich selbst im klaren sein, auf welcher Ebene man ist und ja, ich glaube, es aber auch so voll das Learning, was erstmal so kommt mit der Zeit, weil ich glaube, man muss auch erstmal erleben, wie es sich anfühlt, wenn man immer zu viel macht oder so, wenn man mehr von einem selber kommt, weil es ist ja ein ganz arg erschöpfendes Gefühl auch. Es braucht für echt viel Kapazität.

34:23 Wahrscheinlich, das stimmt. Ja. Gibt’s etwas, wovor du so viel Angst hast, dass du schreiend wegrennst? Ja, das gibt es auch eine sehr banale Antwort eigentlich, aber das Problem dabei ist, dass ich meistens nicht wegrennen kann, weil ich leider erwachsen bin und meine Mama mich nicht retten kann und zwar Spinnen. Ah, also da habe ich wirklich so, das geht wirklich gar nicht. Aber genau wegrennen kann man ja dann nicht, weil also entweder die Spinne verlässt die Wohnung oder ich das ist also muss man dann durchatmen und sich der Gefahr stellen.

34:57 Es tut mir auch voll leid eigentlich, weil die Spinne hat bestimmt auch Angst und so, aber es ist die Optik einfach ja nicht, die will dich fressen. Ja, das da geht’s mir doch gleich besser. Aber es ist halt einfach die Optik. Man soll auch Leute nicht nach der Optik bewerten, aber ich da kann ich einfach nicht aus meiner Haut und ja, also ganz kleines Zahn ganz kleine sind okay. Es gibt ja so ganz schlimm furchtbar. Na ja und du ja da das kann ich vollständig unterschreiben. Spinnen und Krabbel größere Krabbeltiere. Ja ja schlimm. Na ja, aber rennst du dann weg?

35:30 Ja. Ja. Ja. Schon. Also ja. Also im Urlaub bin ich auch durchaus schon mal an einem Abend spontan aus einem Airbnb ausgezogen aufgrund der Krabbeltiere, die da waren und ins nächste Hotel geflüchtet. Oh Gott, teure Angelegenheit, also ja. Na ja. Tja, man muss dann Prioritäten setzen. Genau. Welchen Ort musst du denn gesehen haben, bevor du zufrieden sterben kannst? Das ist lustig, weil ich habe die Frage aufgeschrieben und dann muss ich extrem lange drüber nachdenken, was eigentlich die Antwort ist.

36:02 Ich auch. Also das da muss ich wirklich und dann habe ich mich gefragt, ob ich einfach total desinteressiert bin, weil ich so lang nachdenken musste. Nein, im Gegenteil. Also ich bin tatsächlich zu dem Schluss gekommen, dass ich das wahrscheinlich schon gesehen habe. Also ich habe früher immer davon geträumt, die Golden Gate Bridge in San Francisco zu sehen. Habe ich gesehen. Ich wollte gerne mal den Grand Canyon sehen. Habe ich gesehen. Und ich habe auch ja das Empire State Building in New York schon gesehen, das Kolosseum in Rom. Also, das sind so die die Orte, die ich mir immer als Kind vorgestellt habe und dann siehst du sie und es sind wirklich einfach ist immer sehr prägende Erlebnisse, wenn du vor so einem Gebäude stehst und denkst so Mensch, das war hier schon vor hunderten oder sogar tausenden Jahren da oder? Ja, das kennt man aus allen Filmen. Und jetzt stehe ich wirklich davor. Ja, das ist ja schön, dass du mit 32. Ja, ich glaube, das ist auf jeden Fall die Antwort.

36:58 ich habe tatsächlich wirklich quasi drüber nachgedacht, also was ich auch noch nicht gesehen habe. Und ich glaube, was ich wirklich gerne sehen würde, ist die Arktis. Ich würde ganz arg gerne die Arktis sehen, und Wahe. Aber das ist natürlich, also das ist völlig machbar, aber man hat natürlich da auch ein bisschen Zeitstress, weil die Uhr tickt und deshalb Genau, also kann ich da jetzt nicht noch 30 Jahre mit warten, aber das ist was, was ich sehr gern sehen würde.

37:29 Ich glaube, das ist voll beeindruckend und es passt natürlich auch zu mir als Frostbeule. Verstehe soll hind als in die klar. Ah, Mensch, da ja genau die richtige Kleidung macht’s, ne? Genau. Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur schlechte Kleidung. Ganz genau. Und damit würde ich sagen, das waren jetzt alles sehr persönliche Fragen, die uns vor allem als ja uns und unsere Interessen betreffen. Und jetzt machen wir mal ein bisschen weiter mit ein bisschen auch persönlichen, aber politisch in Kontext gestellten Fragen würde ich sagen. Okay, dann fangen fange ich mal an und stell dir direkt die erste und zwar welches politische Ereignis aus dem letzten Jahr, also 2025 hat dich denn am meisten umgetrieben und warum? Ich würde direkt die Grenze sprengen wollen, weil 2025 war die Bundestagswahl. Aber eigentlich hat mich am meisten geprägt, was dazu geführt hat, nämlich der Bruch der Ampelkoalition. Ich fand es einfach ein sehr bedeutsames Erlebnis, dass drei ja eigentlich recht progressive Parteien sich wegen Lappalien die ganze Zeit streiten. Monatelang gibt’s Streit und am Ende waren es 13 Milliarden Euro, die eingespart werden sollten, wenn ich mich richtig erinnere. Und daran zerbricht dann die Ampelkoalition. Wobei ich auch bis heute eigentlich du hast wahrscheinlich auch noch diese Rede von Olaf Scholz im Sinn, diese diese Pressekonferenz, wo er sich hingestellt hat und gesagt hat, wir werden es nicht schaffen auf Dauer steigende Rüstungsausgaben zu finanzieren. Irgendwo müssen wir dann kürzen und er will halt nicht bei den bei den Renten kürzen oder bei den Sozialausgaben und da dafür sorgen, dass die Leute darunter leiden müssen. Ich finde bis heute hat er da ein Punkt, aber am Ende war es eben der Punkt, an dem die Ampelkoalition zerbrochen ist. Und ich meine, ich bin definitiv kein Riesenfreund der FDP, aber ich dachte eigentlich, dass sie in dieser Koalition doch eine sinnvolle Rolle spielen kann und diese liberale und marktorientierte Stimme sein kann. Und dass dieser Dreiklang aus SPD, Grün und FDP funktionieren kann. Es sah ja auch anfang anfangs aus, als sei es sehr harmonisch, aber am Ende ja hatten wir eine zerbrochene Regierung, eine Neuwahl, die äußerst chaotisch organisiert werden musste und jetzt eine Regierung in der Folge, die na ja, der von Anfang an eigentlich die Hände gebunden waren, und die sich von den Grünen erstmal das Sondervermögen ermöglichen lassen musste, bevor die Koalition über Koalition überhaupt zustande gekommen ist. Ich denke, das hat mich sehr geprägt, weil es einfach eine chaotische Zeit war. Zeit, in der man nicht so wirklich wusste, was soll jetzt daraus eigentlich noch werden. Drei Parteien CDU, CSU, SPD, die ja schon oft zusammen regiert haben, bei denen man aber während den Koalitionsverhandlung gemerkt hat, so wirklich Lust haben die drauf nicht. Ja, genau. Die Arbeitskoalition, wie der Kanzler es formuliert hat. Auf jeden Fall etwas, glaube ich, was, wenn wir in paar Jahren darauf zurückschauen, ein sehr bedeutender Moment sein wird. Und das zweite Ereignis, ich glaube, wenn ich das noch sagen darf, ich denke, da sind wir uns vielleicht auch einig, die Vereidigung von Donald Trump. Das ist natürlich auf jeden Fall absolut pr gewesen, die ganzen Tech-Milliardäre, die man bei seiner Vereidigung, die Bilder auch, die dazu gehört haben, einfach wenn man das so gesehen hat, das war da ist einem richtig kalt in Rücken runtergelaufen.

41:09 Ganz genau. Also, ich hatte wirklich die Ansprache des Imperators in Star Wars Episode 3 im Kopf. Ja. Ja, so stirbt sie die Demokratie unter tosendem Applaus. Das Zitat hat glaube ich nie besser gepasst als damals. Und es war völlig klar, dieser Präsident wird nur auf Amerika schauen und einfach kein Teil des westlichen Wertebündnisses mehr sein. Ich fand es einfach surreal und ich weiß nicht, ob du die Show danach noch im Fernsehen verfolgt hast, wo die ganzen Marching Bands aus den gesamten USA angereist sind.

41:38 Ja, absurd. Genau. Und Trump am Schreibtisch Executive Orders ausgefüllt hat, auch unter donnerndem Applaus seiner Anhänger, nachdem er sich vorher erstmal vergewissern musste, was er da eigentlich unterschreibt. Ja, Fernsehbilder, bei denen man eigentlich gar nicht glauben konnte, dass es die Realität ist. Wie ist es denn bei dir? Was ist es bei dir? Ich würde gerne, bevor ich dazu komme, noch kurz zwei Sachen zu deinen deiner Antwort sagen. Und zwar würde ich, ich glaube, da sind wir uns einig, das waren einfach zwei riesige Ereignisse im Innen und im Ausland im vergangenen Jahr, aber vor allem auch mit dem Bruch der Ampelkoalition vielleicht zwei Sachen. Dann nach dem Bruch und vor der vorgezogenen Bundestagswahl dieser Zustand, wie du schon gesagt hast, man wusste nicht so richtig, was kommt, ja, auch voll, weil man gar nicht wusste, weil das schon, das hatte sich natürlich die Jahre davor auch angekündigt, aber vor allem vor dieser Wahl, was passiert auch mit dem ja fast Parteiensystem, weil sich die Wahlergebnisse einfach so anders verteilen, als das so im klassischen Sinn bisher so üblich war. Klar auch eine Entwicklung, die sich also sich entwickelt hat, kam nicht von heute auf morgen. Und ich glaube, was man aber auch dazu sagen muss, Bruch der Ampelkoalition hört sich ein bisschen so an, als wäre es in der Mitte so durchgebrochen. Und ich glaube nicht, dass es so ist oder so war, sondern wie du auch gesagt hast, eigentlich hätte die FDP da eine gute Rolle spielen können, finden können, das glaube ich auch. Ob man jetzt Fan von völlig marktorientierter liberaler Politik ist oder nicht. Ich ich halte die FDP eigentlich da, die h ja für eine wichtige Partei, aber sie war trotzdem der kleinste Koalitionspartner und sie hat, ich glaube, dass diese Koalition vor allem an der FDP, an der Art und Weise, wie die FDP damit agiert hat. Ich meine, wir erinnern uns alle an das D-Day-Papier.

43:30 und vielleicht auch ein bisschen an der Art von wie Christian Lindner eigentlich Politik macht oder versteht und mit seinen mit Politik-Arbeitskollegen umgeht. Und das finde ich schon bitter, das finde ich einfach bitter, dass diese Chance aus dieser drei Parteienkoalition nicht genutzt wurde und nicht genutzt wurde, wie man sie hätte nutzen können. Definitiv. Und am Ende kostet es die FDP dann den Wiedereinzug in den Bundestag. Also die Wähler waren damit jedenfalls überhaupt nicht einverstanden. Ja, genau.

44:00 Ja, dann ich habe musste auch lange drüber nachdenken, welche Ereignis oder für welches Ereignis ich mich quasi entscheide, weil einfach so unglaublich viel passiert ist. Du hast jetzt schon zwei große genannt. Ich habe auch mal mich für zwei entschieden, für ein kleineres und ein ganz großes. Und das kleinere ist die gescheiterte Wahl von der Bundesverfassungsrichterin Frau Brosius-Gehrsdorf, weil das für mich kein kleines Ereignis war, sondern einfach ein ganz erschütterndes Paradebeispiel auf ganz vielen Ebenen. Also da war die neue Koalition, also aus Union und SPD, war schon im Amt.

44:39 Mhm. Ja, und zum einen ist es, finde ich, ein Versagen, der einfach auf handwerklicher Ebene der CDU oder bzw. der Koalition, dass es überhaupt so weit kommt, dass das dann nicht funktioniert hat, obwohl man sich davor auf diese Kandidaten geeinigt hatte und dann doch nicht. Das ist einfach ein Versagen vor allem vom Fraktionsvorsitzenden in dem Fall von Jens Spahn und auf der anderen Seite alles was danach kam, diese ganze Kampagne bzw. ganz klare Hetzkampagne so beispielhaft dafür steht, wie mit Frauen umgegangen wird, weil Kampagnen oder Hetzkampagnen gegen Frauen dann doch ganz oft was wahnsinnig rohes, primitives, meistens dann wirklich ekelhaft sexistisches haben. Und das hat mich einfach so erschüttert, weil es dann überhaupt gar nicht mehr um also Frau Brosius-Gehrsdorf ist eine hochkompetente Juristin und es ging am Ende überhaupt nicht mehr um diese hochkompetente Juristin, sondern ein bisschen so als ob eine linke Aktivistin das Bundesverfassungsgericht übernehmen wollte. Zum einen und zum anderen hatte sich dann auch ganz viel um das Thema Abtreibung gedreht, wo sie sich einfach öffentlich auch schon positioniert hatte. Aber ihr Amt, dass sie dann ausgefüllt hätte im Bundesverfassungsgericht, hätte mit dieser Frage überhaupt nichts zu tun gehabt. Und ihre Ansicht bewegt sich völlig auf ob man sie teilt oder nicht, auf demokratischen Boden und kann nicht Teil von dieser ja Argumentationslinie dann sein. Und dann vielleicht noch als letzten Punkt auch einfach diese hat mich das auch erschüttert. Diese Kampagne wurde von der AfD auf jeden Fall losgetreten, ganz bewusst von rechten und rechtspopulistischen Medienportalen, darunter ganz groß NIUS und dann auch Welt und Bild und Springerverlag weitergetrieben und die CDU als konservative Partei der Mitte und e und als ganz wichtige Volkspartei hätte sich da ganz anders verhalten können. Man hätte auf diesen Zug nicht aufspringen müssen. Hätte diese Argumentation vielleicht nicht in der Schärfe, wie sie da in manchen Portalen geführt wurde, aber in diese Art und Weise nicht mitgehen können. Man hätte dem klar begegnen können und das ist alles nicht passiert und das finde ich einfach ganz ja, das finde ich einfach ganz erschütternd.

46:59 Mhm. Ja, auf jeden Fall. Und ich meine, am Ende hat sie das Amt nicht bekommen und ja, ihr Ruf, würde ich sagen, wurde dauerhaft beschädigt, obwohl sie dafür überhaupt nichts konnte. Auf jeden Fall. Und das zweite Ereignis, was super groß ist, ist würde ich sagen, der Krieg in Gaza auf vielleicht ihrer nee, nicht nur emotionaler Ebene, aber das ist was, was ich schon finde, was uns, wenn wir da in paar Jahren drauf zurückblicken, hoffentlich so beschäftigen wird, dass wir sagen müssen, die internationale Gemeinschaft hätte da ganz anders agieren und reagieren müssen. Das ist jetzt ein riesiges Feld. Es geht überhaupt nicht um die Politik zu Israel, um die Solidarität mit Israel, aber das ein Volk, die was dem das größte Menschheitsverbrechen der Geschichte eigentlich, nämlich der Holocaust wiederfahren ist, was sich daraus gebildet hat oder dieser Staat dann sowas einem anderen Volk, nämlich den Palästinensern, antut, dieses unglaubliche Leid, dass man gar nicht greifen kann, ist fand ich fast nicht auszuhalten. Und das da so zugeschaut wurde, das finde ich ganz ja, das hat mich schon echt bewegt.

48:12 Ja, auf jeden Fall. Bedrückend. Ja, auf jeden Fall. Bedrückend soll es aber nicht weitergehen, auch wenn die Themen manchmal so schwer sind, was ich bestimmt auch durch unseren Podcast das ein oder andere mal ziehen wird, aber ich glaube, der Humor kommt da trotzdem nie zu kurz. Natürlich. Häufig hört man ja auch den Satz Politik interessiert mich nicht oder mit Politik habe ich jetzt nichts am Hut. Wie findest du das? Wie stehst du dazu? Das hört man ganz oft und dem kann ich dann eigentlich nur begegnen.

48:44 Ich meine, es soll sich natürlich jeder für das interessieren, was er möchte. Es muss nicht jeder ein Politikfreak sein, das ist ganz klar. Aber so ein gewisses Grundinteresse finde ich schon wichtig, weil ich würde dann sagen, dass das einfach eine super privilegierte Sicht auf Politik ist, sich dafür nicht zu interessieren, weil man sich nur nicht dafür interessieren kann, wenn das eigene Leben schon so frei ist durch die Politik oder durch das Staatssystem, in dem man lebt, dass das ermöglicht wird. Weil wenn man auch sagt, das geht mich nichts an, doch das geht, dein ganzes Leben, würde ich sagen, ist durch Politik geprägt. Die Rahmenbedingungen, was kannst du machen, was kannst du sagen? Wie frei kannst du dich bewegen? Welche Möglichkeiten hast du? All das ist Politik und das berührt einfach jeden einzelnen und deshalb ja, das würde ich glaube ich als Antwort geben. Und du?

49:35 Okay, verstehe. Ja, würde ich genauso sehen wie du. Ich denke, also zum ersten Mal liegt’s natürlich daran, dass es unseren Podcast erst jetzt gibt, dass sich das natürlich drastisch ändern wird in Zukunft. Fall, aber ich würde sagen, ich finde es, wenn ich ganz ehrlich bin, auch eher falsch sowas zu sagen, weil am Ende heißt Demokratie ein System, für das weltweit Menschen sterben, um demokratische Freiheiten zu bekommen, bedeutet Demokratie aber nicht, dass Politiker herrschen, sondern das Volk herrscht.

50:07 die Menschen, die da im Bundestag sitzen und die wir sind unsere gewählten Vertreter, die sollen unsere Interessen vertreten. Ob das jetzt immer gut klappt, ist die eine Frage. Ja, da kann man sicher immer drüber streiten und natürlich gibt’s ganz viele Interessen von ganz vielen Menschen und da wird man sich nicht immer einig oder es ist sehr schwierig, sich einig zu werden, das ist ja völlig klar, aber daran kein Interesse zu zeigen, finde ich schon, das ist so ein bisschen wie als würdest du sagen, ich interessiere mich nicht dafür, wie mein Leben aussieht. Deswegen ja, na ja, als nächstes müssen wir uns vielleicht etwas schwieriger einig werden, weil die Frage ist, was ist dein Lieblings-Social-Media-Account eines Politikers?

50:47 Die Frage will ich zurückgeben. Ich möchte erst wissen, was du was deine Antwort ist. Ich glaube, wir können uns auf Herrn Wadephul und das Auswärtige Amt einigen, oder? Ja, natürlich. H Oh mein Gott. Hast du es wirklich auch ausgewählt? Ja, ich auch, weil das ist wild, oder? Das ist absolut wild. Also, also das, weil das habe ich auch und mein Glau anh sagt man heutzutage oder TikTok. Ja, beides. Also, ich bin auf beiden Plattformen sehr angetan, was da so passiert. Vor allem der Food Content natürlich, aber auch ja das Kommentieren von Schlagzeilen. Also ja, bin sehr bin sehr positiv überrascht von dem Social Media Auftritt. Also, das haben wir davor nicht abgesprochen und das finde ich jetzt witzig, dass wir die gleiche Antwort haben, weil ich wollte genau das gleiche sagen. Also finde es richtig wild, was auf dem TikTok Kanal vom Außenministerium passiert und es holt mich richtig ab. Also so ja, es fin ich fand ich wirklich überraschend und unexpected mit What a Fool als Außenminister. Wo fool Wortspiel, aber vielleicht hat er einfach ein gutes Team und da hat mal einer gesagt, so machen wir das jetzt.

51:55 Ja, klar. Und ich meine, das krasse Gegenbeispiel ist ja der Bundeskanzler. Ich meine, da könnte man ja auch mal ein bisschen frischen Wind reinbringen, aber das ist so ziemlich das Drögeste, was ich jemals gesehen habe. Fängt damit an, dass die Musik in den Videos immer viel zu laut ist und ich habe jetzt schon viel öfter als ich dachte und das gerne so gehabt hätte, das Wort Merz-Aura gelesen. Deswegen ja vielleicht einfach mal mit dem Kollegen austauschen dieses Social Media Teams. Genau, einfach mal mit dem Kollegen austauschen. Das ist doch das ist doch ein gutes Schlusswort zu der Frage. Ja, dann würde ich mal gerne noch von dir wissen. Ich meine, das ist jetzt Social Media, das finden wir lustig und im besten Fall noch informativ, aber was sind denn so deine persönlichen Lieblingsformate oder Medien? Das kann jetzt TV Info, können TV Formate sein, Radio, whatever, ja, wo du dich informierst, die du regelmäßig konsumierst.

52:47 Ja, also ich finde ganz klar, alle großen Onlinemedien, die machen einen tollen Job, also egal ob Zeit.de oder Spiegel Online, das ist ja klar. Ich höre ganz viel Audio, den Deutschlandfunk den kann man überall hören und zwar natürlich auch von morgens bis abends und der hat ja auch ein großes Podcast Universum an dieser Stelle da auch denke ich eine Empfehlung kann man da auch eine Empfehlung aussprechen und ebenfalls eine Empfehlung aussprechen würde ich für die Wochendämmerung auch ein schönes Podcast Format, vielleicht nicht unbedingt aktuelles Tagesgeschehen, aber auf YouTube bin ich großer Fan von Simplizissimus und kurz gesagt Videos, die machen inzwischen bessere Dokus als so mancher öffentlichrechtlicher Sender, würde ich sagen. Wie ist bei dir?

53:34 Also, ich kann mich da eigentlich nur fast gänzlich anschließen. Alle großen Onlinemedien. Ich höre morgens immer Deutschlandfunk. Ich liebe Deutschlandfunk, kann ich wirklich nur empfehlen. Und dann, wenn ich mich entscheiden müsste, ist mein Lieblingsformat, glaube ich, auf jeden Fall das Heute Journal. Ich bin auch Heute Journal ultra. Ich bin besonderer Fan von Claus Kleber. Die mich kennen, wissen, das ist natürlich jetzt ist er leider nicht mehr nicht mehr dabei, aber trotzdem Fan bleibe ich natürlich trotzdem und Ja, genau.

54:06 Von Talkshows hat Du bist Fan der frühen Staffeln? Ich bin Fan der frühen Staffeln. Genau. Ich bin nicht so erst jetzt gerade dazu gekommen. Talkshows haben auch bei mir einen großen Teil. Eigentlich habe ich immer viel geguckt. Da geht’s mir ein bisschen wie dir gucke ich fast gar nicht mehr und ich merke sogar, wenn ich anfange zu gucken, also manchmal packt es mich schon und dann finde ich es auch eine gute Sendung, aber ganz oft bin ich dann doch auch schnell irgendwie genervt, weil ich mir denke, ja gut, das habe ich jetzt auch wirklich alles 50.000 mal schon gehört und ja, der Mehrwert bleibt dann halt irgendwie ein bisschen aus und dann denke ich mir so, ja, kann ich mir jetzt irgendwie auch sparen.

54:42 Was würdest du sagen, gehört deiner Meinung nach sofort gecancelt? Wir betreiben jetzt mal Cancel Culture. Genau, wir betreiben jetzt radikale Cancel Culture. Was gecancelt werden sollte und sofort gecancelt gehört ist, dass Abtreibung im Strafgesetzbuch steht. Das geht gar nicht. Hinter Mord und Totschlag ist es in Deutschland so geregelt. In Frankreich ist es ganz anders. Da steht es auf Abtreibung mittlerweile im Grundgesetz. Also gegensätzlicher können die Positionen nicht sein und dass man darüber noch debattiert, geht einfach gar nicht. Das gehört gecancelt. Ein bisschen auf niedrigere Stelle gehören auch Faxgeräte gecancelt. Es spiel es ist einfach noch zu präsent, dass man druckt und faxt und ich weiß nicht was. Das sollte nicht sein. Wenn man da mal ansetzt, dann wäre doch schon viel gewonnen.

55:30 Ja, also ich würde da vor allem im Jahr 2026 den Klimawandel leugnen gerne aufführen, weil also da haben wir nun wirklich alle Argumente ausgetauscht, warum der menschengemachte Klimawandel ein großes Problem ist, dass uns sehr viel schadet, geschadet hat und noch schaden wird. Also, wer sich heute darauf noch nicht einigen kann, da möchte ich nicht wirklich mehr zuhören oder diskutieren. Ähnliches gilt für die Genderdebatte. Ich finde, das ist echt durch das Ding. Soll jeder machen, wie er meint. Wir haben uns, glaube ich, darauf geeinigt, dass es keine keine kein Gender Zwang geben wird, dass es keine Sprachverbote gibt, weil jemand nicht gendert. Ich würde sagen, es soll einfach jede Hand haben, wie er es möchte. Aber ich möchte auch keine Diskussion mehr darüber hören, wenn das der Status Quo ist. Genau. Dann dann machen wir das jetzt ebenso und ganz besonders gerne möchte ich canceln einfach die Geringschätzung von Frauen, aber auch von jungen Menschen.

56:28 Also, wer sich heute noch hinstellt und sagt, ja, Frauen gehören aber in die Küche oder ja, komm du mal in mein Alter, bevor du überhaupt hier mit diskutieren kannst. Also, da bin ich wirklich raus und witzigerweise bekomme ich es auch mit 32 noch gesagt, so wie ich es mit 18 gesagt bekommen habe. Also ja, also da machst jetzt natürlich ein großes Thema auf auf in das wir jetzt auch nicht reingehen, aber ich glaube Geringschätzung von Frauen findet nicht so offensichtlich statt mit Frauen gehören in die Küche, sondern das ist so verbreitet noch und so verankert, aber es wird einfach viel unterschwelliger, einfach überall raus ausgelebt, rausgetragen. Aber ich glaube, da können wir vielleicht wanes noch mal noch mal genauer drüber sprechen.

57:13 Absolut. Absolut. Wenn du dir vorstellen müsstest, wir haben vorhin schon von Urlaub gesprochen, ob du jetzt einen vielleicht Wanderurlaub oder auch einen Städtetrip mit einem Politiker oder mit einer Politikerin machen müsstest oder dürftest, wie auch immer man es sieht, wen würdest du dir denn aussuchen und warum? Also aus purem Masochismus möchte ich natürlich mit Friedrich Merz gerne durch Sauerland wandern, weil mich wird wirklich mal interessieren, was daran eigentlich so toll sein soll. Also Grüße gehen raus an alle Leute, die uns eventuell irgendwann im Sauerland hören werden, aber ja, also diese Heimatverbundenheit, die kehrt da ja nun wirklich bei jeder Gelegenheit nach außen und ja, vielleicht ein ganz tolles Fleckchen Erde. Ich war noch nie da, aber wird wahrscheinlich ein anstrengender Urlaub, sagen wir es wie es ist.

58:03 Ja, mal gucken. Ich nehme es mal in die langfristige Reiseplanung auf. Was steht da so auf deiner Wunschliste? Also, ich habe das jetzt tatsächlich gar nicht so an den Ort gekoppelt, aber gut. Egal. Ich glaube, ich würde gerne mit Boris Pistorius wandern gehen, weil ich glaube, das einfach ein netter Typ ist, mit dem man, wo ich nicht nach 3 Sekunden die Krise kriegen würde und natürlich rein inhaltlich ich da jetzt gerade, glaube ich, kein besseres gegenüber hätte als mal über die aktuelle Sicherheitslage, über die NATO, über die europäische Sicherheit und so weiter zu diskutieren. Und wenn man wandert, dann hat man ja ganz viel Zeit.

58:44 Man muss auch mal schweigen können, aber dann hat man einfach viel Zeit. Das fände ich glaube ich cool. Also ich würde gerne mit Boris Pistorius wandern gehen oder ganz anders. Ich würde auch voll gerne mit Ricarda Lang wandern gehen, weil sie einfach eine süße Maus ist. Ich glaube mit der könnte man richtig guten Girlstrip machen. Ich glaube das wä Ich glaube, das wäre richtig nett. Ja, bestimmt. Ja. Oder mit allen zusammen natürlich. Wäre eine wilde Party. Ja. Oder mit allen zusammen. Genau. Da muss man dann gucken, wer lebend rauskommt. Nein. Stimmt. Ja.

59:15 Auf jeden Fall. Wem würdest du denn sofort absagen, wenn er dich zum Kaffee einladen würde? Also, da will ich vielleicht mal vorausschicken, dass ein Kaffee ja auch irgendwie ein nettes Erlebnis sein soll. Das ist jetzt nicht ein rein inhaltlich motivierter motiviertes Treffen wie ein Interview, sondern vielleicht will ich mir auch noch einen zweiten Kaffee bestellen. Ja, und dann soll es halt irgendwie auch ein bisschen angenehm sein und wenn es nicht gegeben ist, dann will ich vielleicht gar nicht so gerne Kaffee trinken gehen und deshalb glaube ich würde ich also sollte sich mal ergeben würde ich können wir noch mal drüber reden, aber ich glaube ich würde Julia Klöckner absagen.

59:49 Oh ja, ich glaube ich würde absagen. Ich möchte glaube einfach nicht so gern mit ihr Kaffee trinken gehen. Die würde sich eh lieber auf eine Weinschorle treffen, nehme ich an. Ja, als sei denn der Kaffee ist von Nestlé. Oh, verstehe. Dann wäre sie da wahrscheinlich eher bereit. Ja, schöner Caro Kaffee mit Julia Klöckner. Du wärst nicht dabei. Genau. Und ich glaube, ich würde auch Jens Spahn absagen. Okay. Ja, na ja, ich hätte ein paar Fragen zu Masken, zu diversen anderen Anschaffungen, aber vielleicht kann man es auch einfach anders klären. Vielleicht müssen wir nicht Kaffee trinken gehen.

1:00:24 Verstehe. Und du? Vielleicht geht ihr einfach hier mit Jens Spahn und Julia Klöckner Kaffee trinken und dann genau da muss ich vielleicht gar nicht dabei sein kön genau dann unterhalten die beiden sich über diese Fragen. Ja, also ich glaube wie du sagst so ein Kaffee Kaffee ist habe ich auch eine Tiefe Verbundenheit mit diesem Getränk und Kaffee trinken ist eigentlich immer ein schönes Erlebnis, egal wo man ist. Deswegen würde ich Alice Weidel absagen, wenn sie mich auf dem Kaffee einladen würde. Das war auch mein erster Gedanke. Jetzt unterbreche ich dich total, aber ich habe mich dann entschieden, niemanden aus der AfD zu wählen, weil ich mit niemandem aus der AfD Kaffee trinken gehen will.

1:01:00 Ja, das habe ich mir direkt darunter aufgeschrieben. Das gilt auch für jeden anderen AfD-Politiker. Es ist nichts spezielles gegen Alice Weidel. Also ich würde auch Tino Chrupalla absagen und allen anderen auch. Maximilian Krah wä auch nee. Ja. Nee, also ich weiß gar nicht, ob Kaffee für Maximilian Krah männlich und rechts genug ist, deswegen Ja. Hm, stim gute Frage. Dann würde ich mal gerne noch von dir wissen, welches EU-Land hat denn das coolste Staatsoberhaupt?

1:01:30 Da muss ich auch sehr lange überlegen. Also Frank-Walter Steinmeier ist es jedenfalls nicht. Das war mir schon mal recht schnell klar. Amtierendes Oberhaupt ist mir jetzt keines eingefallen, aber ich würde sagen, die inzwischen abgedankte Königin Margrethe in Dänemark war schon eine ziemlich coole Frau. Also, ich weiß nicht, ob du sie kennst, aber ihre Weihnachtsansprache war immer sehr humorvoll. Sie hat verschiedene Papiermasken immer gebastelt, die man dann auch sich im Königshaus anschauen konnte. Und sie war, ich weiß nicht wie lange, aber sie war auf jeden Fall eine Zeit lang Kettenraucherin. Teilweise hat man das dann aber, weil das zum Königsimage nicht gepasst hat, aus Bildern rausretuschiert und so. Coole Frau. Und ich meine irgendwann zu sagen, jetzt reicht’s auch mal mit Königin sein, ich gehe in den Ruhestand und bin dann mal weg. Finde ich auch einen coolen Abgang.

1:02:22 Okay, es schockiert mich jetzt trotzdem ein bisschen, dass du so lange darüber nachdenken musstest und ich akzeptiere deine Antwort natürlich total, aber also oder ich hoffe mal jeder, der nur ein bisschen Bilder im Internet, Nachrichten im Fernsehen, Zeitung, whatever verfolgt hat, ganz besonders jetzt kürzlich das Weltwirtschaftsforum in Davos, muss zu dem Schluss kommen, dass natürlich nur eine richtige Antwort gibt, wer das coolste Staatsoberhaupt in Europa ist und es ist natürlich Emmanuel Macron Überraschung.

1:02:52 Große Überraschung. Nee, da muss ich, ich habe dann auch gedacht, ich sollte mir eine andere Antwort ausdenken, aber ich dachte, es gibt keine andere Antwort. Das ist ja wohl offensichtlich so, weil hast du die Bilder mit der Sonnenbrille gesehen? Absolut. Hast du die Rede mit der Sonnenbrille gesehen? So und wenn man das sieht, Entschuldigung, dann kann ein Staatsoberhaupt ja wohl nicht viel cooler rüberkommen. Ja, aber ich wollte den einfach übrig lassen. Ja, okay. Das ist voll nett. Und ich kann kein Französisch. Ich verstehe immer so wenig, wenn der Mann spricht, aber das tut mir so leid für dich, weil da hat da hast du wirklich was verpasst.

1:03:29 Verstehe. Ja, im Gegensatz dazu, wenn er Deutsch spricht, das finde ich immer ganz schlimm, aber ja, ich finde einfach das, wenn also französischer Akzent auf Deutsch finde ich einfach das finde ich einfach irgendwie nicht so toll. Ja. Und die Brille war danach ausverkauft, oder wie war das? Echt? Ich glaube ja. Also ich glaube, der Hersteller seiner seiner coolen Sonnenbrille da, wenn es überhaupt eine Sonnenbrille war, hat da hat die Nachfrage nicht mehr bedienen können. Zumindest ist der Onlineshop zusammengebrochen kurze Zeit. Und außerdem sind daraus etliche tolle Memes entstanden. Darunter eins von Olaf Scholz und von Emmanuel Macron mit dem mit der Überschrift hier exemplarisch dargestellt, wie ein Deutscher und ein Franzose ein optisches oder ein gesundheitliches Problem lösen und Olaf Scholz hatte ja, wie man sich auch noch erinnert damals die Augenklappe und Macron hat sich einfach für eine Sonnenbrille entschieden, mit der aussah wie ein Rockstar.

1:04:25 Ja. Und damit ist doch alles gesagt. Ich bin froh, dass nicht Frank-Walter Steinmeier und Friedrich Merz als Kanzler mein einziges Staatsoberhaupt sind. Ja, bei mir ist die Auswahl da auf jeden Fall geringer, deswegen Ja, bist du deinem Vorteil. Ja, nicht nur da. So, ich würde sagen, jetzt hattet ihr gute Gelegenheit, uns genauer kennenzulernen. Wir haben euch über unsere persönlichen Vorlieben erzählt und was uns so politisch bewegt. Weiter geht’s in der nächsten Folge und bis dahin könnt ihr uns auf Spotify folgen oder eine E-Mail schreiben, wenn ihr Ideen und Wünsche habt an hallo@kontextundkrawall.de.

1:05:06 oder ihr folgt uns am besten auf Instagram und könnt uns natürlich auch über Instagram in die DMs sliden und uns da folgen und dann nichts mehr verpassen. Und bis dahin sagen wir tschüss und bis nächste Woche. Ciao. Ciao.

Laufzeit: 66 Minuten. Erschienen am 21. Februar 2026.