Folge 18 · Die Bundesregierung arbeitet an einer Reform der Einkommensteuer, mit der die Deutschen mehr im Geldbeutel haben sollen. Die Frage ist, ob das Geld dafür da ist.
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Worum es geht
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat Entlastungen versprochen und plant dafür eine Reform der Einkommensteuer. Einziges Problem: Im Bundeshaushalt fehlt das Geld für eine richtige Reform, mit der vor allem kleine und mittlere Einkommen deutlich entlastet werden. Wir fragen, wie das zusammengehen soll – und was Klingbeil am Ende tatsächlich vorweisen kann.
Klar ist: Es muss sich etwas ändern. Der Spitzensteuersatz liegt bei 42 Prozent und greift bereits ab 69.879 Euro zu versteuerndem Einkommen. Vor zwanzig Jahren musste man dafür ungefähr das Doppelte eines normalen Gehalts verdienen, heute reicht das 1,2-Fache. Facharbeiter mit Schichtzulage zahlen also Steuern, als wären sie Spitzenverdiener – der sogenannte Mittelstandsbauch.
Und weil im Haushalt Milliarden fehlen, muss jede Entlastung gegenfinanziert werden. Wir sprechen über die Wiedereinführung der Vermögensteuer, die das Grundgesetz vorsieht und die seit 1997 nur ausgesetzt ist. Und darüber, warum die Union genau das ablehnt.
Dazu „Chatty fragt, wir antworten“ und der „Cringe der Woche“.
Diese Fragen stellen wir
- Ab wann zahlt man Spitzensteuersatz – und warum trifft er die Falschen?
- Was unterscheidet Spitzensteuersatz und Reichensteuersatz?
- Wie will Lars Klingbeil die Entlastung gegenfinanzieren?
- Was würde die Wiedereinführung der Vermögensteuer bringen?
Kapitel
- 04:18 – Warum die Einkommensteuer jetzt reformiert wird
- 07:25 – Das Problem mit dem Spitzensteuersatz
- 13:26 – Warum es den Reichensteuersatz gibt
- 20:12 – Ist die Vermögenssteuer eine Lösung?
- 26:29 – Mehr Umverteilung als Tabuthema
- 36:56 – Chatty fragt, wir antworten: Minijobs abschaffen?
- 41:09 – Cringe der Woche
Relevante Quellen
- Lars Klingbeil plant Einkommensteuerreform https://www.spiegel.de/politik/lars-klingbeil-will-untere-einkommen-entlasten-spitzenverdiener-sollen-mehr-zahlen-a-43eb2dd0-631c-47ef-a93a-379c8cfbe9a2
- Trickst Klingbeil bei der Reform? https://www.wiwo.de/politik/deutschland/einkommensteuerreform-mit-diesen-zwei-tricks-kann-lars-klingbeil-die-union-ueberrumpeln/100228789.html
- CDU kritisiert Reformpläne https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a41ffccafe845031b3b1de6/steuern-klingbeil-hat-zwei-vorschlaege-fuer-reform-cdu-politiker-warnt-spd-vor-reiner-umverteilung.html
- Ipsos-Befragung zu Umverteilung https://www.ipsos.com/de-de/umfrage-steuerreform
- ARD-Deutschlandtrend April 2026 zu Wohlstandsverteilung https://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/ard-deutschlandtrend/2026/april-deine-meinung-zaehlt/
- Arbeitskreis Steuerschätzung: Steuereinnahmen sinken https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/steuerschaetzung-184.html
Automatisches Transkript dieser Folge
00:17 Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Kontext und Krawall, dem Politik Podcast. Ich bin Christoph und Marie ist auch wieder dabei. Genau weil alleine wird’s schwierig. Richtig, und heute beschäftigen wir uns mal mit jemandem, der bisher in diesem Podcast noch nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, wie er vielleicht hätte haben sollen. Nämlich. Unrecht. Genau dem SPD Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil. Der plant nämlich gerade ne große Steuerreform, um die Bürger zu entlasten. Oder richtig getüftelt. Genau. Oder vielleicht auch nicht. Das behauptet jedenfalls die Union und wir fragen uns, was zum Henker ist da eigentlich los? Und Dröseln, glaube ich mal auf was es zu besprechen gibt. Allen voran muss man aber vielleicht fairerweise sagen, dass die genauen Pläne, wie diese Steuerreform oder diese neuen Steuerpläne aussehen, noch nicht bekannt sind. Aber wir dachten uns, dass sie zum 1. Juli bekannt gegeben werden sollen. Ist jetzt doch der perfekte Moment, sich das trotzdem mal anzugucken, was da so in groben Zügen schon bekannt oder kommen könnte.
01:20 Genau. Und es gibt große Spekulationen. Es gibt schon Streit und vielleicht will ich mal mit der Stilkritik auch anfangen zu Anfang. Mir kommt es gerade wieder so vor, als hätten wir ein Paradebeispiel von Horse Race journalism, also quasi, dass der Journalismus so berichtet wie über ein Pferderennen, oder? Über ein anderes Sportevent, es wird gerade gesagt, Last klingbuy, muss diese Reform jetzt vorlegen. Die Zeit drängt, es wird hart verhandelt, der XXL Koalitionsgipfel, der jetzt bald kommen soll, die Union drängt darauf, die SPD ziert sich und so weiter und so weiter. Wir wollen uns daran natürlich möglichst nicht beteiligen, sondern wir wollen über den Inhalt sprechen. Siehst du das gerade genauso, dass es wieder extreme Sportberichterstattung in der Politik gibt?
02:07 Ja, schon ein bisschen. Und das liegt natürlich eben daran. Du hast es gerade schon gesagt mit der Koalition oder dem Koalitionsausschuss, nämlich am 1. Juli tagt dieser Koalitionsausschuss, und da soll. Xxl Ausschuss. Genau an dem diese ganzen XXL Reformen nämlich beschlossen werden sollen. Und ja, vielleicht setzt man da auch einfach ein bisschen auf Qualität. Quantität statt Qualität da deshalb ist das drängende einfach ganz groß, dass bis dahin möglichst viele Reformen stehen. Gut, ich hoffe, dass er sich nicht erst 2 Tage davor hinsetzt, weil dann der Druck so groß wird. Ja, es liegt vielleicht auch ein bisschen daran. Ich mein vor wenigen Wochen, oder war es erst vorletzte Woche, hat Markus Söder ja überraschenderweise festgestellt, dass man die AFD gar nicht so einfach wegregieren kann. Ja, das stimmt, ja, ist schwieriger als gedacht, und dem will man jetzt vielleicht einfach weiter entgegentreten, indem man noch mehr möglichst schnell Reformen umsetzt, um sich auf die Fahnen schreiben zu können. Hallo, wir machen ganz viel.
03:05 Wir machen ganz viel. Liebt uns. Aber bevor ihr auch vielleicht direkt wieder abschaltet, also macht es auf gar keinen Fall, weil ihr denkt, Steuerpolitik ist super langweilig, angefangen genau, Steuerpolitik ist nämlich gar nicht langweilig, weil Steuerpolitik oder diese Reform beschäftigt sich einfach mit der grundlegenden Frage, wie gerecht ist eigentlich ein Staat, wie gerecht ist eine Gesellschaft oder wie kann Gerechtigkeit aussehen oder vielleicht auch anders aussehen, also das betrifft wirklich alles und jeden, das spürt jeder, jeden Monat, jeden Tag, wie auch immer in seinem Leben und. Und deshalb ist es eine ganz, ganz grundlegende Frage. Ja genau, ist absolute Gerechtigkeitsfrage, weil am Ende bestimmt, was man am Ende des Monats ausgeben kann, wieviel Geld man auf dem Konto hat, halt einfach was man im Leben tun kann, ob man sich genug Lebensmittel leisten kann, ob man sich gesunde Lebensmittel leisten kann. Ob man in Bildung investieren kann, ja. Ob man ins Theater oder ins Kino gehen kann oder auch, sei es nur in den Freizeitpark, egal ob man sich die Kinderbetreuung leisten kann, das Mensaessen in der Schule, ja, davon hängt ganz viel ab.
04:12 Deswegen großes Gerechtigkeitsthema, wieviel der Staat einem eigentlich abnimmt bei der Einkommenssteuer. Also zuallererst muss man sich ja mal fragen, warum kommt das Ganze eigentlich jetzt und zwar ist es so, dass Union und SPD sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben, die. Einkommenssteuer für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur zu senken. So, und das ist jetzt quasi erst in einem Jahr Mai 2027, aber man muss ja irgendwann damit anfangen und gerade bei der Steuer sind die Zeiträume ja auch lang und das Ziel ist, dass das jetzt zum 1. Januar 2027 dann quasi gilt und man will es deshalb jetzt mal verabschieden, warum hat man das nicht sofort gemacht, als die Bundesregierung angetreten ist? Ja, ganz einfach, weil kein Geld da war, und man hat gesagt, das kann man sich.
04:59 Sich erst zur Mitte der Legislaturperiode leisten der Bundeskanzler hat damals gesagt, das Ganze wollen wir tun, wir wollen die Bürger, die kleinen und mittleren Einkommen entlasten, wenn genug Spielraum im Haushalt da ist. Und ja. Genau diese geplanten Steuerpläne sollen dann eben zum 1. Januar 2027 greifen. Und warum will man das machen? Na ja, das spürt bestimmt der eine oder andere tagtäglich, weil das ist auch immer wieder in der Diskussion die Mitte der Gesellschaft ist einfach super stark belastet durch steigende Soziale. Abgaben durch Inflation und durch eben die Steuerlast und dem sich nicht anpassende Löhne oder Reallöhne steigt einfach die Belastung. Und da will die Politik jetzt was dagegen tun.
05:41 Das hast du jetzt gerade schon kurz erklärt, vor allem Einkommen bis circa 4000€ sollen entlastet werden und Einkommenssteuer, das vielleicht auch noch als Nachtrag zahlen nicht nur Privatpersonen, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe. Jetzt ist es aber so, dass wie diese Steuerreform im Detail aussehen soll, ist wirklich noch völlig unklar. Also man kann sich eigentlich erstmal an diesem Vorhaben oder Satz. Aufhängen oder abarbeiten? Das machen wir jetzt vielleicht eher bis 4000€ sollen Einkommen entlastet werden, das hast du auch schon gesagt, der Bundeskanzler hat gesagt, Na ja, das kann man erst machen, wenn da finanzieller Spielraum da ist. Jetzt ist es so, die Milliardenlücken im Haushalt, die sind nicht weg, die sind immer noch da. Und man könnte ja auch, also es ist auch möglich, sich finanzielle Spielräume zu schaffen. Dazu kommen wir vielleicht dann erstmal später. Der Finanzminister Lars Klingbeil hat das Ganze so begründet, warum jetzt das Ganze kommen soll. Er hat gesagt.
06:41 Viele Menschen spüren eben, wie eng gerade der Geldbeutel ist. Und deshalb braucht es eben ne spürbare Einkommenssteuerreform und es sollen mehrere 100€ im Geldbeutel ausmachen. Das im Jahr genau, du hast es ja gesagt, die Pläne sind noch unklar, deswegen kann man das auch noch gar nicht so genau sagen und es ist ja auch höchst unterschiedlich, es kommt einfach am Ende darauf an wieviel jeder verdient, wieviel da an Entlastung auch rumkommt. Der Spiegel hat berichtet, dass Lars Klingbeil auch andere Medien, dass Lars Klingbeil eben zur Finanzierung den Reichensteuersatz anheben will. Und ich glaube, wir müssen erst mal aufdröseln, wie genau das noch mal funktioniert oder mit Spitzensteuersatz, reichensteuersatz und was da so die die Sachen sind, oder?
07:25 Genau würde ich auch sagen. Ich würde sagen, wir fangen mal beim Spitzensteuersatz an. Ja, unbedingt und. Spitzensteuersatz verdienst du Spitzensteuersatz? Mindestens. Das war ja hoffentlich allen klar. Ich lieg da natürlich locker drüber und deshalb hasse ich steuern deswegen. Gibt es in unserem Podcast auch keine Werbung? Sehr gut. Genau so ist das. Das. Liegt alles bei meinem Bereich. An sowas? Ja, da sind wir einfach schon drüber, da sind wir drüber raus. Der Spitzensteuersatz in Deutschland, der liegt bei 42% und der greift ab einem Einkommen von 69879,00€ für Ledige und ab 139758€ für zusammen. Veranlagte Ehepartner und jetzt ist es aber nicht so, und das ist ein häufig geglaubter Irrtum, dass diese 42% auf das gesamte Einkommen, also sagen wir auf diese 70000€ versteuert werden, sondern erst ab auf jeden Euro, der über der Grenze von beispielsweise 69879.
08:30 Euro liegt auf diesen. Jeden Euro mehr zahlt man dann 42% Steuern und das haben wir zu Anfang auch noch nicht gesagt. Deutschland hat ein progressives Einkommenssteuersystem, das heißt, je mehr du verdienst, desto mehr Einkommenssteuer zahlst du auch und genau der greift schon ab 69 wir sagen jetzt einfach 69000€ Roundabout über knapp 70000. Wie findest du das? Da können wir jetzt beliebig weit ausholen. Also spannend finde ich, es sind ungefähr 3,2 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland, die die, die diesen Spitzensteuersatz zahlen und jetzt kommt aber das krasse daran, die machen die Hälfte der gesamten Einkommenssteuer aus. Das heißt, diese paar Menschen 3,2 Millionen sind jetzt nicht so viele Arbeitnehmer machen die Hälfte aller eingenommenen Einkommenssteuern aus, rund 186 Milliarden. Also da muss man sich mal überlegen, das das ist schon, also das ist, sag ich mal, sehr lukrativ für den Staat der Spitzensteuersatz, und es war früher so, dass du den gezahlt hast.
09:36 Ich sag mal, vor 20 Jahren war es so, du hast den Spitzensteuersatz gezahlt, wenn du doppelt so viel verdient hast wie der normale. Normale Arbeitnehmer. Und heutzutage musst du nur ungefähr 1,2 mal so viel wie der normale Arbeitnehmer verdienen, das heißt deutlich mehr Leute rutschen in den letzten Jahren über diese Grenze und zahlen dann den Spitzensteuersatz als wären sie irgendwie super. Spitzenverdiener haben dabei aber vielleicht ein ganz normales Einkommen, ja haben studiert, bekommen Schichtzulage, verdienen einigermaßen gut, ja, aber sind jetzt nicht das wo man sagen würde, krasser Reichtum, ja oder die allerobersten Prozent der Gesellschaft ja. Genau, also 70000€ sind natürlich. Natürlich ein super Jahreseinkommen, davon kann man wunderbar leben, das ist alles keine Frage. 70000€ hat aber auch nichts mit Reichtum zu tun, da kann man jetzt auch natürlich lange, wir könnten auch eine ganze Folge darüber machen und philosophieren. Was ist Reichtum oder wie definieren wir Reichtum? Wir können da vielleicht gleich auch noch mal kurz drüber sprechen, aber es hat für mich nichts mit Reichtum zu tun, 70000€.
10:38 Ja, also ich glaube, jeder, der in der deutschen Großstadt wohnt und mehr als 1500€ Miete zahlt oder jemand, der sein Haus Kredit abbezahlt, der versteht glaube ich ganz gut, dass 70000,00€ nicht bedeutet, dass du dir über Geld keine Sorgen mehr machen musst. Sagen wir es mal so, das heißt, ich finde, und das ist auch das größte Problem, was eigentlich? Momentan eben auch in der Diskussion mitschwingt. Der Spitzensteuersatz. Der greift viel zu früh also zu. Früh viel. Zu früh. Es wurde immer wieder in den letzten Jahren angepasst, ja nach oben verschoben, damit weniger Leute mit den Spitzensteuersatz rücken. Aber man müsste das drastisch anheben, also wirklich drastisch anheben. Ja überleg dir mal, man würde das wieder heute auf das so setzen, dass. Nur jemand, der das doppelte Durchschnittsgehalt verdient. Ja, dann werden wir bei einem sehr viel höheren Wert, das heißt, wir haben da einfach n Riesenproblem und was ich daran jetzt gar nicht verstehe, was ja in der aktuellen Diskussion auch wieder viel mitspielt.
11:38 Eigentlich sind sich alle einig, die Union, sagt, er sollte später greifen, die SPD sagt, er sollte später greifen, alle Sagen, der sollte später greifen, selbst das Institut der deutschen Wirtschaft, was ja immer Arbeitgebernah genannt wird, sagt, das ist n Problem, man nennt es auch Mittelstandsbauch, also wie gesagt das ganz normale. Menschen der Mittelschicht eben Steuern zahlen, als wären sie Spitzenverdiener. Da muss dringend was passieren. Wie wie findest du? Es ja. Also das muss dringend angehoben werden, das hast du jetzt gerade schon gesagt. Eigentlich sind sich alle einig, die Union schlägt da konkret 85000€ als Vorschlag vor, als Obergrenze, ab wann der Spitzensteuersatz nee als Untergrenze. Die Union schlägt da 85000€ vorab, wann der Spitzensteuersatz greifen soll.
12:20 Es gibt auch Vorschläge, beispielsweise vom Gewerkschaftsbund, dass der erst ab 100000€ greifen soll und ja, also das sind Erhöhungen, die auch meiner Meinung nach absolut notwendig sind, weil das hast du vorhin gesagt, das ist, finde ich, auch das, worum es eigentlich geht. Mittlerweile muss man nur 1,2 mal so viel verdienen wie das mittlere Einkommen, und das sind einfach das. Betrifft Facharbeiter. Das betrifft ja mit Schichtzulagen ähnlichem. Du hast es vorhin schon aufgezählt, dann fällt rutscht man da einfach super schnell rein und das betrifft die falschen Leute, die sich dann natürlich zurecht. Unglaublich belastet fühlen und das ist einfach und das führt eben, das ist so ein Schneeballsystem, irgendwie, was dann eben dazu führt, dass man, dass man das Gefühl hat, dass man unverhältnismäßig belastet wird, dass das unfair ist, dass der Staat einen nicht sieht so, und das zieht, zieht ganz viel Unzufriedenheit unter Umständen nach sich, wobei ich auch noch sagen will, wir schimpfen ja immer alle ganz viel über Steuern, besonders in Deutschland, so viel Steuern, steuern hier, steuern da.
13:26 Grundsätzlich ist das die Idee von Steuern in einem Staat, dass jeder Bürger abgaben zahlt, damit der Staat Dinge finanzieren kann, die wir alle brauchen und von denen wir alle profitieren. Es ist absolut richtig und legitim und das finde ich auch wirklich gut, ich finde es gut, dass wir Steuern zahlen und eigentlich ja. Und vor allem, dass Menschen, die mehr verdienen, also auch dann am Ende mehr Geld im Geldbeutel haben, auch mehr beitragen als Menschen, die weniger haben. Ja, deswegen gibt es ja auch den Grundfreibetrag bis zu dem. Gar keine Steuern zahlst ja damit da auch ein gewisses Existenzminimum gesichert ist. Ja, also es ist am Ende ein Solidaritätsprinzip. Genau. Absolut finde ich auch absolut richtig problematisch wird es dann, wenn der falsche Teil der Gesellschaft oder ein zu großer Teil vielleicht auf der einen Seite zu stark belastet ist und auch irgendwann, es geht auch irgendwann auch um ein Gefühl sich zu stark belastet fühlt und.
14:22 Und wenn er gleichzeitig das Gefühl hat, er zahlt ganz viel Geld, wohin, wo er gar nicht so nach dem Motto Ich weiß gar nicht, wo das hingeht, was wird überhaupt damit gemacht, was passiert mit meinen Steuermitteln eigentlich, wenn er nicht mehr das Gefühl hat, dass der Staat so funktioniert, dass die Steuermittel auch in seinem täglichen Leben ankommen und das bittere daran ist, dass es irgendwann nicht mal mehr ne Frage davon ist? Ist es tatsächlich so? Sondern so habe ich das Gefühl, dass das passiert oder dass es nicht passiert. Und ich glaube, dass die Bundesregierung oder es in Deutschland wir eine jetzt aktuellen einen Grad an Unzufriedenheit erreicht haben, wo wirklich, wo die Leute sehen müssen, dass da was passiert, weil gerade sind sie nicht überzeugt davon, gut, wir sind uns einig, der Spitzensteuersatz soll nach oben, nach oben gehen, du hast jetzt auch schon. Erklärt, wieviel Steuerlast die Personen, die den Spitzensteuersatz zahlen, quasi an Gesamtvolumen tragen. Und da bin ich dir ganz dankbar, weil es gibt nämlich noch einen Steuersatz, der sich aus dem Spitzensteuersatz ergibt und das ist der sogenannte Reichensteuersatz. Der Reichensteuersatz ist in der Umgangssprache auch der Höchststeuersatz.
15:36 Und der greift ab 277826€ und liegt bei 45% und vom Höchststeuersatz sind in Deutschland 7,4% der Deutschen, das sind circa 141000 Personen. Getroffen oder fallen darunter? Ja, wie soll man es sagen und die Tragen ungefähr 15,3% der Steuersumme ich. Finde da das Wort Reichensteuersatz passt dann schon auch wieder, weil ab da sprechen wir dann schon einfach von einem gewissen Reichtum würde ich sagen. Für zusammen veranlagte Personen, also zum Beispiel Verheiratete, sind es 555000€ und wir möchten noch mal betonen, wichtiges Detail, du zahlst die 45% erst ab dem ersten Euro über die. 280000€, und hier ist, glaube ich, das ganz große Problem wieder in der Diskussion. Der Spitzensteuersatz greift ab 69000€ und dann kommt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz ganz lange nix und dann kommt ab 2. 100. 70000€ der Reichensteuersatz also ist schon.
16:41 Einfach mal Wüste. Genau. Sage, da ist eine leere Echokammer, da kann man einfach sagen, Hallo. Und muss man auch noch mal sagen. Wie gesagt, du zahlst halt 3 Prozentpunkte mehr dann. Also man muss einfach sagen jemand der. Und 70000€ verdient im Jahr, der zahlt eigentlich fast so viele Steuern wie jemand, der 280000€ im Jahr verdient beziehungsweise zu versteuerndes Einkommen hat. So, und das ist einfach unfair natürlich, da muss man echt gar nicht so lange drüber nachdenken, das ist einfach unfair. Und natürlich löst es auch ein Gefühl von Unfairheit, sag ich mal aus, aber na ja, kommen wir mal kurz zurück zu den Plänen von Lars Klingbeil, jetzt wissen wir nämlich, was ist der Spitzensteuersatz, was?
17:27 Ist der Reichensteuersatz und was will Lars Klingbeil machen? Er will also diese kleinen Einkommen entlassen, das ist ja auch erstmal positiv, würde ich mal sagen, guter Plan, die Bedingung ist aber naja, dafür haben wir kein Geld oder beziehungsweise die Bedingung dafür ist, dass Geld da sein muss, was anscheinend nicht da ist. Und großer Alarm wegen den Milliarden Löchern im Haushalt. So jetzt gibt es da ja. Möglichkeiten und kluge Vorschläge, das Gegenzufinanzieren beziehungsweise erstmal will ich von dir wissen. Was hältst du denn von dem Argument, wenn dann Last King buy sagt, sorry best I can do is. 40€ Unterschied ja genau. Finde ich toll. Ja, dann kann man sich es auch sparen, sagen wir es mal so, weil dann kostet wahrscheinlich das ganze Gesetzgebungsverfahren und die ganzen Beamten die daran arbeiten mehr als es am Ende bringt.
18:15 Ja, passiert ja in Deutschland ab und zu, dass so Sachen beschlossen werden, die dann in seltsam Mehrkosten münden. Ja genau. Stuttgart 21 looking at you. Vielleicht können wir da drauf noch kurz eingehen, wieviel Geld eigentlich in der Kasse fehlt. Der Arbeitskreis Steuerschätzung hat nämlich schon Anfang Mai berechnet, dass in den nächsten 4 Jahren 87,5 Milliarden Euro an Steuereinnahmen fehlen würden und 2026, also dieses Jahr sind es schon 17,8 Milliarden. Das heißt, Lars Klingbeil hat eine Riesenproblem, diese Senkung gegenzufinanzieren, das klingt immer so n bisschen komisch, also gegenfinanzieren, ja, was eigentlich gegenfinanzieren, was kostet eigentlich, wenn man steuern senkt oder eben die Werte so anpasst, dass weniger Menschen steuern zahlen müssen? Ja, so wird es halt gerechnet in der Politik, ja, die entgangenen Einnahmen werden quasi als Kosten bezeichnet, das leuchtet einem vielleicht im beim ersten Mal nicht sofort ein, aber ja, am Ende ist ist ja so, wenn du sagst, ja weniger Menschen müssen den Spitzensteuersatz zahlen, dann passiert das ja auch in der Realität und dann hat der Staat eben weniger Einnahmen und das dreht man dann eben rum und sagt, das kostet dann so und so viel so.
19:28 Und jetzt haben wir noch ein weiteres großes Problem. Die Einkommenssteuer geht nicht nur an den Bund, Bund und Länder teilen sich 85% der Einkommenssteuereinnahmen und 15% gehen an die Gemeinden, das heißt, wenn die Bundesregierung jetzt so an der Einkommenssteuer schraubt, dass weniger Menschen die zahlen müssen und Geld am Ende der Kasse fehlt, fehlt es eben auch in den Gemeinden und in den Ländern, das heißt ja einerseits, wenn du sagst, wie finde ich das einerseits würde ich mir natürlich für mich persönlich und für alle anderen Menschen wünschen. Weniger Steuern zu zahlen, aber das Geld muss natürlich auch irgendwo einfach da sein oder eben eingespart werden. Also am Ende muss der Staat dann eben auch das Geld, was er quasi dann uns allen erlässt, irgendwo anders wieder herholen. Wie findest du es?
20:14 Ja, das stimmt natürlich irgendwo anders muss der Staat das Geld wieder herholen, aber das Gute ist gut, dass wir sprechen, es gibt ja eine Lösung oder es gäbe eine, und zwar, es gibt eine, die eigentlich nach mehreren. Jahren Untersuchungen auch dem Staat Milliarden bringen könnte nicht Millionen wie andere Reformen, die auch Milliarden versprochen haben und dann bei Millionen gelandet sind, aber die könnte wirklich Milliarden bringen und zwar ist es die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, nein möchte Deutschland einfach nicht so gerne, warum ja vielleicht gucken wir uns erst mal an, was die Vermögenssteuer überhaupt ist. In Deutschland ist im Grundgesetz eine Vermögenssteuer vorgesehen, das heißt, man könnte sie eigentlich einführen beziehungsweise wieder einführen. Sie wurde nämlich 1997 ausgesetzt und seitdem auch nicht mehr erhoben.
21:03 Jetzt gibt es verschiedene Vorschläge, die wieder einzuführen und wir gucken uns vielleicht mal einen Vorschlag an, das ist ein klassisch linker Vorschlag und der ist auch ziemlich simpel, aber wir nehmen das Beispiel trotzdem, nämlich eben von der Linkspartei. Die Linkspartei möchte gerne Vermögen über einer 1000000,00€ mit der Vermögenssteuer besteuern. Die sagt, ab einem Vermögen von einer 1000000€ sollen Personen ein Prozent Vermögenssteuer zahlen und ab 50000000€ 5%. Außerdem möchte die die linke Milliardäre so besteuern, dass es keine Milliardäre mehr gibt. Gut, das ist jetzt, das lassen wir jetzt mal außen vor, darüber sprechen wir jetzt nicht. Aber was würde so ne Wiedereinführung überhaupt bewirken?
21:42 Oder würde das wirklich was bringen? Und dazu gab es 2026 ne Untersuchung des DIW, also des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Linken, das muss man sagen, die aber zu dem Schluss kam, dass dieser Vorschlag dem Staat tatsächlich Milliarden bringen würde, und zwar ganz genau genommen 147 Milliarden Euro. Und es gibt natürlich auch negativ Argumente dafür, und zwar dann wandern Unternehmen ab, dann wandern Menschen ab, verlegen ihren Wohnsitz ins Ausland, es wird nicht mehr investiert, ja gut, aber man muss ja A die Vermögenssteuer nicht so einführen wie die Linkspartei das jetzt vorschlägt, es gibt da ja auch noch nivellierungen und zweitens ja. Ja, Risiken gibt es überall.
22:29 Was sagst du zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Na ja, sagen wir es mal so. Also es wird halt immer so diskutiert wie als wäre es ein absolutes wie du sagst Traumfantasie irgendwelcher linker Spinner, aber es ist halt einfach eine Möglichkeit, die das Grundgesetz vorsieht und. Und sie ist ja nur ausgesetzt. Also es gab es ja mal, man könnte sie einfach wieder aktivieren, ganz einfach ist es dann auch wieder nicht. Ich möchte jetzt aber nicht auf die rechtliche Diskussion eingehen. Natürlich wird es da Hürden geben, ja, und ich glaube, ganz so unbürokratisch wird das Ganze auch nicht umzusetzen sein, aber die Frage ist halt einfach, wir haben halt reale Sachzwänge und die sind leere Kassen, ich würd da gern eigentlich aus einer ganz anderen Richtung einfach mal drauf schauen, weil es gibt regelmäßige Befragungen der Bevölkerung, was denken sie über eine Vermögenssteuer und dann muss nicht ich das sagen, sondern.
23:19 Repräsentative Befragungsergebnisse sprechen da eigentlich ne klare Sprache. Es ist nämlich so. Es gab zum Beispiel im April 2026 ne Befragung von Ipsos und da haben 55% der Befragten gesagt, ja sehr gerne, bitte sehr hohe Einkommen und große Vermögen stärker besteuern, wenn dafür niedrige und mittlere Einkommen entlastet werden, ja und sogar die Hälfte der Unionsanhänger hat das gesagt, der Rest sagt Gut, nicht unbedingt entlasten muss jetzt nicht unbedingt sein. Können aber das Geld vielleicht in Infrastruktur oder in Bildung und Kitas stecken, finde ich zum Beispiel einen spannenden Gedanken. Dann gab es im April außerdem auch noch eine Befragung von Infratest dimap zu dem Thema, und da haben 81% der Menschen gesagt, sie finden die Wohlstandsverteilung in Deutschland ungerecht, 64% sagen, es bräuchte eine Vermögenssteuer und 61% sagen, sehr hohe Erbschaften sollten höher besteuert werden mit einer höheren Erbschaftssteuer können wir vielleicht gleich noch zu kommen, zur Erbschaftsteuer aber. Aber ich denke, die Zahlen sprechen eine ganz klare Sprache.
24:22 Die meisten Menschen finden das durchaus in Ordnung, dass sehr reiche Menschen eben krasser besteuert werden, wenn es denn der Allgemeinheit dann zugute kommt, und ich sehe das in gewissem Maße natürlich auch so. Wie siehst du es? Ich sehe das ganz genauso. Ich verstehe vor allem nicht und ich finde das wirklich deprimierend natürlich, Entscheidungen brauchen immer lange, große Reformen sind, das haben wir jetzt zur Genüge gesehen, super schwierig. Aber ich finde das wirklich mehr als frustrierend, wenn offensichtlich die Belastung der Mitte der Gesellschaft der breiten Bevölkerung zunimmt, die finanzielle Situation nicht einfach ist für so viele Menschen und es Lösungen gibt, das Steuersystem in großem Stil einfach zu verändern beziehungsweise die Steuerlast einfach nach oben zu schieben und. Und es ist ja nicht mal so schwierig. Also der, der Gedankengang ist eigentlich nicht so schwierig und es ist auch nicht völlig im luftleeren Raum, sondern es gibt Studien dazu, wir haben jetzt gerade ein Paar genannt, dass das überhaupt nicht angefasst wird oder dass das nicht. In die Mitte der Debatte gerückt wird, sondern dann man über Bürgergeldkürzungen oder ich weiß nicht was diskutiert, das ist ein anderes Thema, aber nur mal um die den das Plus oder den Gewinn für den Staat gegenüberzustellen. Das eine bringt Gewinne in Milliardenhöhe und besteuert Leute die nach dieser Besteuerung die hoch ist. Das ist natürlich so und das ist das Geld was sie sich erarbeitet haben und was sie.
25:58 Und sicherlich zum großen Teil aus gutem Grund besitzen aber nach Abzug dieser Steuern geht es diesen Menschen immer noch wahnsinnig gut, die sind dann nicht arm, die sind dann immer noch reich und. Da nicht anzusetzen, sondern am unteren Teil, was A im Ergebnis einfach nur im finanziellen Ergebnis super wenig bringt. Das ist n Tropfen auf den heißen Stein und das Leben, den Alltag von Menschen so radikal negativ beeinflussen kann, das ist mir einfach völlig schleierhaft. Und zumal, was ich finde, ist halt auch die aktuelle Diskussion in der Bundesregierung. Passt halt auch überhaupt nicht zu dem zu der sag ich mal Vision, die sie jetzt immer verkaufen will, weil es heißt ja immer, nichts darf unversucht gelassen werden, alles muss angepackt werden, es braucht jetzt große Reformen hier bei der Einkommenssteuer, wo es wirklich real darum geht, dass Menschen mehr Geld im Geldbeutel haben da.
26:53 Sagt der Bundeskanzler. Ja, wir müssen was tun, aber wir können jetzt einfach nicht nicht einfach die oberen mehr belasten, um kleine Einkommen zu entlasten, und das finde ich dann mal. Und das wäre also was für ne absurde Vorstellung. Das geht gar. Nicht genau. Und da ist auch immer wieder das Wort Umverteilung. Eben wird in den Mund genommen, also ich verstehe nicht, warum gerade man an dieser Stelle eben nicht mal unkonventionell denkt und sagt, ja, wie können wir das Ganze denn reformieren, ja, wie können wir es besser machen, wie können wir es wirklich zukunftsfest machen. Und nicht dieses Rumdoktern. Ob man jetzt den Spitzensteuersatz mal wieder 10000€ nach rechts verschiebt oder den Reichensteuersatz n paar Prozentpunkte erhöht.
27:33 Ja wie es jetzt gerade geplant ist, weil dazu möchte ich gerne auch noch was sagen. Aktuell ist in diesen immer noch nicht ganz ausgereiften Vorschlägen von Lars Klingbeil, wir wissen es nicht, aber zur Diskussion, dass man zwar den Reichensteuersatz erhöht. Und da denkt jetzt erstmal jeder, ja gut, die Reichen geben n bisschen mehr, aber dann kommt wieder die Union ins Spiel, die sagt sie stellt sich das vor, dass das ganze Aufkommensneutral passiert und zwar indem man den Spitzensteuersatz deutlich erhöht, so die Leute, die aber unter den Reichensteuersatz fallen, die Zahlen ja bis zu dieser Grenze erstmal den Spitzensteuersatz. Klingt erstmal kompliziert, aber es bedeutet auch, diese Leute werden durch einen höheren Spitzensteuersatz entlastet, sodass die. Belastung durch den Reichensteuersatz am Ende quasi aufgewogen wird.
28:25 Also am Ende tut man vielleicht so im schlimmsten Fall, dass man die Reichen stärker besteuert, aber die profitieren dann so stark von der Erhöhung des Spitzensteuersatzes wie eben die Leute, die wirklich davon profitieren, nämlich eben die Mittelschicht. Dass die am Ende dann doch nie wieder nicht mehr zahlen, das heißt, hier müsste richtig was passieren, zusammengefasst gesagt, also man müsste dann wirklich, wenn man sagt, Menschen mit sehr, sehr, sehr großen Vermögen sollen mehr beitragen für die Gesellschaft, damit kleine und mittlere Einkommen entlastet werden müssen, dann müssen ja auch deutlich mehr belastet werden und nicht eben um ein paar Prozentpunkte und ein paar Stellschrauben gedreht. Ja, das ist das eine.
29:06 Ob das passieren wird? Ich bin mindestens mal skeptisch. Und das andere ist auch das jetzt genauso wie bei den Reformversprechen oder Vorhaben davor. Da ist jetzt das hast du am Anfang gesagt Horseways Journalismen tut auch sein Ding dazu, das ist natürlich so, aber da wird jetzt ganz viel angekündigt oder versprochen okay und da wird ja jetzt diese Einkommenssteuerreform völlig hoch gehypt und die große Gefahr ist jetzt natürlich da schweben wir jetzt gerade ganz hoch und dann fallen wir nächste Woche unter Umständen oder im Sommer nach der Sommerpause ganz schön tief. Weil wenn dann wieder der Eindruck entsteht oder da dann eben aus dem Reform ein Reförmchen passiert, passiert ist Love it, dann bleibt Frust und Unverständnis zurück, mal wieder, und das kann sich die Bundesregierung, also da klar, Politiker sagen, immer, ja, ich gucke jetzt nicht jede Woche auf die Umfragen, ja, aber so langsam könnte man schon mal drauf gucken, weil es sieht wirklich nicht so gut aus.
29:59 Ja, so irgendwann, wenn es gar, also wenn der Balken sich ins Minus verkehrt, dann sollte man. So, dann muss man einfach da mal einen Blick drauf werfen. Waffen und deshalb kann die können, die sich das nicht erlauben. So, und das Allerbeste kommt jetzt noch zum Schluss, ich hab immer einen Trumpf in der Hinterhand. Es sind gibt ja auch noch die Länder sowas wie die Einkommenssteuerreform muss eben auch durch den Bundesrat und die haben nämlich gesagt, unter anderem die Länderchefs von Bremen, dem Saarland und Hessen. Es kann jetzt nicht sein, dass der Bund wieder irgendeine Steuersenkung beschließt, wo dann Milliarden in den Kassen der Länder und der Gemeinden fehlen, was ja wie gesagt passieren könnte.
30:34 Es wäre also sehr, sehr unschön, wenn man da jetzt auf Bundesebene wochenlang Ringend am Ende irgendwas verabschiedet, ein Reförmchen im schlimmsten Fall und die Länder dann einfach sagen, NÖ, nicht mit uns, also. Saarland und Bremen. Das eine gehört ja zu Frankreich und das andere ist einfach kein Bundesland. Ja, ja, genau, ja. Also an denen scheint das vielleicht nicht unbedingt, aber man merkt natürlich genau die Saarländer, ja, jetzt fällt es ja gar nicht, dass sie es nicht uneingeschränkt unterschreiben, aber. Oh, da ist eine eine von uns sehr bekannte Person aus dem Saarland wird sich jetzt sehr auf den Schlipske treten. Fühlen. Ist kein Problem, Grüße gehen raus, ist schon so passiert bei der 1000€ Entlastungsprämie, da hat die Bundesregierung auch hin und her diskutiert, Kompromisse Geschmieden am Ende haben die Länder gesagt, NÖ, nicht mit uns und das könnte jetzt auf jeden Fall bei der Einkommenssteuersenkung auch passieren, wenn sie denn dann kommt, wie schätzt du da so die Gefahr ein? Ja, was soll ich sagen, Geburtsfehler des Staates, da muss man einmal nach Frankreich gucken, Bundesländer abschaffen, Zentralismus einführen, dann hat man das Problem nicht mehr. Nein und?
31:51 Diese Meinung wird nur von einer Person in diesem Podcast geteilt. Aber. Nein, kleiner Spaß. Das stimmt natürlich nicht. Ja, die Gefahr ist super hoch, also ich glaube, dass das ein reales Risiko ist. Und dann wird es im Bundesrat scheitern und dann steht man wieder auf los, dann ist es wie bei Monopoly, gehe zurück zum Los, gehe zurück auf Start, das Problem ist aus Sicht der Länder oder aus Sicht der Haushalte der Länder. Kann man die Argumentation ja nachvollziehen. Das ist ja natürlich so, die Haushalte sind angespannt, nicht nur in den Ländern, sondern dann auch noch 1 weiter drunter in den Kommunen, ja, aber dann muss irgendwie die Lösungsorientiertheit oder auch die Abstimmung und die Zusammenarbeit im Vorhinein in der Erarbeitung dieser Reformen oder der Gesetze anders.
32:43 Verlaufen anders vonstatten gehen damit solche Desaster und damit auch Kommunikationsdesaster einfach vermieden werden und auf der anderen Seite, und das muss auch, finde ich, den Länderchefs und Chefinnen klar sein, dass das einfach einen fatalen Eindruck hinterlässt. A was natürlich nicht bedeutet, dass man einfach alles durchwinken muss, aber das. Ja, damit nährt man einfach diesen Boden von von Unfähigkeit und dieses immer so, ja nee, nicht mit uns. Diese Blockade zwischen Bund und Land, das ist ein Grundsatzproblem in unserer föderalen Struktur, halte ich für realistisch, aber gefährlich, in diesem Fall, also es ist gut, dass es diesen Mechanismus gibt in der Theorie, aber er wurde wird etwas überstrapaziert, das ist das Problem.
33:30 Wir dürfen gespannt sein, weil am Ende können die Länder nur über das Abstimmen, was dann eben vorgelegt wird. Von Lars Klingbeil ich würd sagen, Wir fassen noch mal zusammen, die Bundesregierung möchte kleine und mittlere Einkommen entlasten, was aber viel Geld kostet, sie hat das Geld nicht, sie überlegt, ob sie n bisschen dran rumschraubt den Spitzensteuersatz nach rechts verschiebt, was viele Menschen entlasten würde, aber gleichzeitig auch die Menschen, die den Reichensteuersatz. Bezahlen müssen, der etwas erhöht werden könnte, also am Ende wie du gesagt hast, wird aus der Reform vielleicht ein Reförmchen und ja, wir müssen glaube ich mal schauen und abwarten, was dann am Ende wirklich vorgelegt wird. Mhm.
34:10 Was glaubst du was vorgelegt? Wird ich glaube, dass genau das passieren wird, was wir jetzt gerade gesagt haben. Am Ende wird. Ein ja halbgarer Kompromiss als Riesenreform für und Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen verkauft, wie es schon in der Vergangenheit passiert ist bei dieser Bundesregierung, dass etwas, was überhaupt kein großer Wurf war, verkauft wurde, als was das Tollste überhaupt und die Leute, man muss es einfach so hart sagen, ein bisschen für dumm verkauft wurden. Aber das Problem ist, die Menschen sind nicht dumm, die Menschen wissen genau, was sie am Ende des Monats in ihrem Geldbeutel haben. Und die Erkenntnis, also ich kann wirklich nur ganz, ganz dringend davor warnen.
34:49 Ja, man sollte hier jetzt wirklich gucken, dass man sich statt auf einen Kompromiss auf eine Reform, eine zukunftsfähige Reform einigt, wie wirklich die Hoffnung fehlt, mir ein bisschen, wie sieht es bei dir? Aus. Es geht mir auch so und es macht mir wirklich nicht nur bauchschmerz, sondern Herzschmerz eigentlich das. Weil das ist keine Steuerfrage, sondern das ist ne grundlegende Gerechtigkeitsfrage und es frustriert mich, dass nicht gesehen wird oder die Relevanz nicht erkannt wird. Wie wichtig das ist, dass ne Gesamtgesellschaft. Ein Grundgefühl von Gerechtigkeit hat weil. Damit hängt so viel zusammen, damit hängt wirklich Zufriedenheit und funktionieren von Demokratie zusammen. Wir sehen das jetzt gerade, wohin das führt, worin das mündet, die AFD hat so hohe Umfragewerte wie noch nie, und ich glaube, dass wir wirklich an dem entscheidenden Punkt sind, wo sich demokratische Parteien. Zusammenraufen müssen und zukunftsfähige Lösungen erarbeiten müssen.
35:52 Und das ist einfach nicht nur 5 vor 12, sondern 5 nach 12 ist also da ist wirklich eine wahnsinnige Dringlichkeit dahinter und jede positive, aber dann eben auch jede negativ Entscheidung trägt er dann seinen Beitrag zur weiteren Entwicklung. Auf jeden Fall. Und das wird irgendwie. Ich habe immer das Gefühl oder oft das Gefühl, dass es nicht erkannt wird, dass jetzt man jetzt echt nicht noch 2 Jahre da weiter rumlabern kann so. Und das das frustriert mich und ich sehe das aber genauso. Also zukunftsfähige Reformen werden nötig, aber ich befürchte, dass es ein Kompromiss und ein Reförmchen ist, wo dann am Ende jeder denkt, ja, OK, das bringt mir jetzt eigentlich nichts, im allerschlimmsten Fall denkt man, jetzt ist es schlechter als davor, das wäre natürlich absolut fatal. Aber wir blicken natürlich trotzdem. Froh in die Zukunft freuen uns auf die Lohnabrechnung. Vielleicht bleibt der Spitzensteuersatz weiterhin weit außerhalb unserer Reichweite.
36:51 Genau das ist ja auch immer gut. Man ist dann gar nicht davon betroffen. Dann ist eigentlich auch egal, was diskutiert wird. Genau. Ja, sehr schön. So damit. Dann kommen wir zu unserer Rubrik Tscheti fragt, wir Antworten, in der wir uns eine Random politische Frage von Jet GPT ausgeben lassen und darüber diskutieren wollen. Kurz. Die Alterssicherungskommission, die ja ihre Vorschläge für die Reform der gesetzlichen Renten vorgelegt hat, hat vorgeschlagen, dass Minijobs abgeschafft werden. Die soll es nur noch für Rentner, Studierende und Schüler geben, als Ausnahme bisher ist es ja so, das Waren ja früher mal die 450€ Jobs, die Grenze wurde dann immer erhöht, jetzt sind 603€ im Monat, das kann man verdienen, muss aber nicht unbedingt in die gesetzliche Rente einzahlen, sondern kann sich entscheiden, dass.
37:39 Nicht zu tun sollten in den Jobs abgeschafft werden. Was hältst du davon? Nee, auf gar keinen Fall. Ich bin nicht dafür, also ich bin nicht dafür, ich finde es schon mal gut, wenn Studis, Schüler und Rentner davon ausgenommen sind, weil es einfach viele Studis, Rentner und Schüler gibt, die sich dadurch was dazu verdienen. Es gibt aber auch, also ich habe zu schnell geantwortet. Sie sollten abgeschafft werden oder sie können abgeschafft werden, wenn sie für die andere Bevölkerung nicht notwendig sind. Wenn sie aber auf aufgrund der realen Lebenssituation für viele Menschen unter Umständen notwendig sind, dann finde ich, sollten sie nicht abgeschafft werden, weil dann unter Umständen der Nachteil für diese Person viel größer ist als der Vorteil.
38:29 Natürlich bin ich auch nicht für einen super ausgeprägten Niedriglohnsektor, ja, also das ist natürlich dann immer der schmale Grat. Aber ja, für mich ist da schon, dann muss man wirklich gucken, wie macht man das und wie entlohnt man andere Jobs, wie sieht der Arbeitsmarkt aus, wie sind ja, wie ist das Lohnniveau in Vollzeit, Teilzeit, wie auch immer, stellen ist es dann nicht notwendig, muss man nicht aufstocken, das sind alles fragen, die sich dem ja dann anreihen und du? Also ich sage mal so, ich sehe das anders. Ich. Kann der Idee eigentlich schon viel abgewinnen, weil ich meine Minijobs waren mal als das gedacht, als genau das für Schüler, für Studenten, für Rentner, die sich eben nebenbei was dazu verdienen wollen. Und mittlerweile gibt es ganze Branchen, die auf Minijobs aufbauen.
39:18 Ja, da hast du gar keine Chance mehr mehr zu verdienen als ein Minijob Gehalt und Leute machen das jahrelang, mitunter jahrzehntelang und wissen einfach, also Altersarmut ist da einfach völlig absehbar und wird in Kauf genommen in. Ja, und vor allem, wenn du dann auch noch am Ende nichts in die Rente einzahlst, was du ja da so beim Antritt deines Minijobs abwählen kannst, dann denke ich einfach, ist das System, funktioniert es nicht mehr so, wie es mal gedacht war. Also vielleicht muss man es nicht direkt abschaffen, man könnte es wahrscheinlich auch reformieren. Ja wie du sagst, es gibt viele Menschen, die darauf angewiesen sind weniger Stunden arbeiten zu können, sie wollen sich vielleicht nur was dazu verdienen und jetzt nicht Vollzeit arbeiten. Ja das sehe ich absolut so.
40:02 Aber am Ende, wenn dein Hauptjob ein Minijob ist, dann wirst du in Altersarmut landen. Du schaffst in der Regel nicht den Übergang in den in den normalen Arbeitsmarkt und ganze Branchen sparen sich somit Millionen Milliarden an Lohnkosten, die sie eigentlich für ausgebildetes Personal aufwenden müssten. In Dänemark zum Beispiel gibt es keine Minijobs, ja, das müssten sie dann halt. Natürlich das. Müssten sie dann halt. Ja, genau. Da habe ich zu wenig glauben an die Unternehmen. Ja klar, da kommt da wieder die Lohn Preisspirale. Das ist auch alles wahr. Wie gesagt, Beispiel zum Beispiel Dänemark, da gibt es keine Minijobs, da geht es auch, ja, da verdienen Kassierer und Kassiererinnen n ganz normales Gehalt oder Fleischerinnen und Fleischer ja zum Beispiel. Also es ist möglich, die Sachen werden dann alle teuer im teurer im Supermarkt, aber wenn du dir das von deinem Kassiererjob halt auch leisten kannst, dann ist das ja natürlich auch schon möglich.
40:57 Also ich würde sagen ja. Mut zur Abschaffung des Minijobs. Nee, ich nicht. OK, ja gut, Jetty hat gefragt, wir haben geantwortet, dann würde ich sagen, kommen wir zu unserer nächsten Rubrik, dem Cringe der Woche. Ja, du hast mich jetzt als Erstes gefragt, deshalb frage ich jetzt zurück, was war dein Cringe der Woche? Also da würde ich mal sagen, was mich so richtig angegrincht hat und auch wirklich äußerst ratlos zurückgelassen hat, war der Beef zwischen dem US Präsidenten Donald Trump auch ein beliebter Gast in unserer Rubrik und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni. Die haben sich nämlich über die Social Media Kanäle so richtig gebeeft. Ja, es ging irgendwie los beim G 7 Gipfel im französischen Evian, wo Trump gesagt hat, Meloni hätte ihn angefleht, um ein Foto, um ein Selfie, und das war irgendwie alles für ihn. Komisch.
41:52 Georgia Meloni hat gesagt, es ist komplett frei erfunden und. Es ging dann auch irgendwie darum, dass Trump gesagt hat, sie sei irgendwie ja nicht, nicht sie, sie hätte ihn irgendwie missbrauchen wollen, um ihre Umfragewerte aufzupolieren. Und Georgia Meloni hat dann, was auch immer man von ihr als politische Person halten möchte, aber schon sehr souverän gesagt, so meine Beliebtheit hängt nicht von dir ab, also. Geiler Front auch einfach. Ich find’s auch einfach geil, dass sich Staatschefs heutzutage bei Social Media. Genießen. Ja, ich find’s einfach geil. Und was natürlich auch schön ist, um das Ganze noch zu beenden. Georgia Meloni war in diesem Fall The Bigger man, wie man so schön sagt, also besaß die Größe zu sagen, die Beziehungen zwischen Italien und den USA sind so gut, dass so ein Mini kleiner Streit. Daran gar nichts.
42:44 Ändert mir. Ist so ein kleiner Social Media Front. Hast du das auch mitbekommen? Das habe ich auch mitbekommen und ich möchte auch zum g 7 Gipfel überleiten oder da bleiben beziehungsweise fällt mir gerade auf, dass ich eigentlich sehr viele cringe Momente hatte und ich die mir hätte aufschreiben sollen, weil ich in dem Moment, wo ich sie gesehen habe, gedacht habe, ach, das muss ich da, das muss ich dann unbedingt sagen, das ist so cringe so, jetzt habe ich mich für folgenden entschieden. Beim g 7 Gipfel in Ivian, also in Frankreich, also ausgerichtet von Emmanuel Macron, hatte er die glorreiche Social Media Idee, dass er jeden Staatschef mit einem anderen Song begrüßt, und das wurde dann auch alles einzeln gepostet und jeder hat halt einen eigenen Song bekommen.
43:31 Aber nee, aber ich die Idee an sich finde ich eigentlich ganz mausig, das fand ich irgendwie voll nett, dachte ich so, ach, da hat vielleicht so ein praktisch sich gedacht, das ist es doch eine gute Idee, er hat gesagt, ja komm, das machen wir so, ja, weil das von Trump das war irgendwie Love is the Long Road oder irgendwie. So, als war der auch ein bisschen ironisch. Naja, worauf ich aber eigentlich hinaus will, weil das war noch nicht mein chrinch Moment ist. Er hat dann für Friedrich Merz. Den Song Lieblingsmensch ausgewählt und ich kann leider gar nicht singen und deshalb kann ich das jetzt nicht nachsingen. Ihr müsst es jetzt, wenn ihr den Song nicht kennt, nachhören, aber. Namika. Genau das war aber halt so ne große echt.
44:10 Ich hasse diesen Song. Ach, jetzt komm. Nee, find ich gar nicht gut. Ich find das nicht schrecklich. Lass das. Lass Namika in Ruhe, Hallo. Ganz schreckliches Lied. Nee, da kann man jetzt nicht so sagen. Also ich finde das Lied. Schrecklich. Es muss ja auch mal Krawalle in diesem Podcast so. Also das Lied ist furchtbar, aber abgesehen davon, dass dieses Lied furchtbar ist, passt es auch wirklich überhaupt gar nicht zu Friedrich Merz und zu seinen Erscheinungsbedingungen leidet gerade ganz arg, weil ich so oft gesagt habe, dass ich es furchtbar finde, glaube ich, naja. Ich leide. Ich leide ja, ja, ich leide generell aus dem. Klaus Ja, genau, und. Und das fand ich so quinch, hab ich gedacht, ist jetzt nicht passiert da.
44:47 Jetzt nicht das ausgewählt. Ja und da. Wäre ich als Brigitte Macron aber auch wirklich äußerst erzürnt. Genau da wäre ich auch erzürnt und jetzt nur ganz schnell noch, was ich auch quinch finde, es gibt ja gerade den Trend mit dem Song von Kitchkrieg und Shirin David, Du bist gut genug und dann hat die Deutsche Bahn das gemacht und. Auf so ein zugvideo Geminzt und ich kann das jetzt auch nicht nachsingen, aber es war auch ich bin ein Hüterzug. Ich war Hüterhoo. So irgendwie genau. Danke, dass du dich erbarmest hat es mit dem Güterzug Umgeminzt und das. Fand ich. Das fand ich einfach so unschön. Ja, also das ging nicht, das. Ist ja OK. Ja hui, jetzt schüttelst du mich, jetzt hab ich irgendwie so ja so so ne Montage in meinem Kopf irgendwie Emmanuel Macron und Friedrich Merz gemeinsam Eis essen und in so einem Rosa wie sie sich so anschauen in den Armen halten, gemeinsam in den Sonnenuntergang spazieren. Reifen gehen gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten. Zum Song Lieblingsmensch von Namika und ich würd sagen. Damit beenden wir es jetzt auch ganz, ganz schnell mit diesen Bildern im Kopf.
45:56 Genau. Und wenn ihr uns wieder Ruhe hören möchtet, dann folgt uns auch auf Spotify, Apple Podcast, Youtube Music, Amazon Music und überall da, wo es Podcasts. Gibt genau und ihr könnt uns auch gerne schreiben, entweder auf Instagram sleidet uns in die dm, s schreibt uns per Mail oder hinterlasst uns einen Kommentar auf Spotify. Alle Infos dazu findet ihr in den Shownotes. Und dann macht es gut, genießt den Sommer oder Schmelzt dahin, wie wir hier gerade bei dieser Aufnahme und. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Und Ciao.
Laufzeit: 47 Minuten. Erschienen am 26. Juni 2026.